Wie der Ayurveda Lifestyle mein Leben veränderte

von Christina Waschkies
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Dieser Beitrag enthält Werbung und ich wurde auf diese Pressereise eingeladen

Dass ich ein Pitta-Girl bin, hatte ich ja schon lange geahnt. Von schlechter Laune, wenn ich nicht pünktlich etwas zu Essen bekam bis hin zu extremer Pünktlichkeit, Perfektionismus (zuweilen in Richtung Controlfreak abdriftend) und gelegentlicher Mutation zum Hitzkopf hatte ich mich schon oft mit Hilfe von Google selbst als astreine Pitta-Lady diagnostiziert. Doch wirklich bestätigen konnte mir diese Dosha-Diagnose bisher niemand.

Dies sollte sich aber schleunigst ändern, als ich zum Ayurveda Lifestyle Coaching-Wochenende im Ayurveda Parkschlösschen an der schönen Mosel antrat. Noch ohne konkrete Vorstellung, was mich erwarten könnte, hatte ich zunächst eine Konsultation mit dem Arzt. Nach einer kurzen Pulsdiagnose und Begutachtung meiner Zunge stellte er mir ein paar Fragen zu meinem gesundheitlichen Zustand, die allesamt zutrafen. Punktlandung!

Das Ayurveda Parkschlösschen

Das Ayurveda Parkschlösschen

Und dann stellte sich raus:

Ich bin Miss Pitta-Vata mit Pitta Überschuss. Au weia.

Und noch eine weitere Offenbarung kam auf mich zu: Viele meiner täglichen Angewohnheiten sind für meine Konstitution überhaupt nicht zuträglich. Wie ich später in den Seminaren lernte, ist mein Dosha extrem auf regelmäßige, warme Mahlzeiten mit basenbildenden Lebensmitteln angewiesen. Scharfe oder saure Lebensmittel sind für mich ein absolutes No-No. Die Barbecue-Saison sah ich vor meinem inneren Auge schon flöten gehen, denn Ketchup, Senf und Co waren von jetzt an gestrichen. Und wenn schon nicht von Ayurveda, dem großen, alten, weisen Meister, dann zumindest von mir und meinen Gedanken. Und auch die kalten grünen Smoothies, die ich mir täglich reinpfiff, sollte ich durch wärmende Breie am Morgen, möglichst mit gedünstetem Obst, ersetzen sowie generell kalte Getränke und Nahrungsmittel meiden.

Warum?

Weil mein armes Agni (Verdauungsfeuer) quasi doppelt schuften muss, um kalte Nahrungsmittel zu verwerten. Es muss einmal alles auf Körpertemperatur bringen und dann auch noch auseinander brechen und feinsäuberlich im Körper verstauen. Die Folge: Noch mehr Hitze – also Pitta. Und wenn das liebe Agni es nicht gebacken kriegt, alles zu verstoffwechseln, dann entsteht Ama. Ama sind unverstoffwechselte Partikel, die sich im Bindegewebe ablagern. Man nennt sie auch gerne “Schlacken” – und wer will die schon haben? Richtig, niemand. Denn auf Dauer führt Ama zu Unwohlsein und im schlimmsten Fall Krankheit.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Yoga für das Dosha

Meine Abneigung gegen flotte Vinyasa Klassen am Morgen hat sich an diesem Wochenende nicht nur weiter manifestiert, sondern auch endlich mal erklärt. Das ist nämlich nix für die Pittas. Carina Preuss, Yogini und Ayurveda-Spezialistin, hat mit uns eine wunderbar sanfte Pitta-Vata Yogaklasse am Morgen geübt. Ruhige Ujjayi Atmung, langsame und trotzdem fließende Bewegungen – und siehe da: Meine geistige Unruhe (Rajas), die ich sonst am Morgen habe (vor allem nach einer Runde sweaty Vinyasa Yoga) und mich in Savasana schon ungeduldig zappeln lässt, hat sich in Ausgeglichenheit (Sattva) umgewandelt.

Der perfekte Spot für Meditation

Der perfekte Spot für Meditation

Nach weiteren tollen Behandlungen, Massagen und einem Kochkurs war ich voll dabei: “Ayurveda Lifestyle, I love you!” und schabte mir morgens schwungvoll das Ama von der Zunge, um mich danach eine halbe Stunde äußerlich mit Sesamöl zu massieren und mir innerlich den Mund damit zu spülen. Eine wunderbare Praxis der Selbstliebe, wie ich finde – von dem geistigen Zustand, der eintritt, mal ganz zu schweigen!

Schwimmen mit Buddha im Parkschlösschen

Schwimmen mit Buddha im Parkschlösschen

Was hat sich verändert seit dem Ayurveda Lifestyle Coaching?

  • Meine Aufstehen: Seit dem Wochenende stehe ich zur Vata-Zeit um 5:45 h auf – und zwar eine Viertelstunde bevor die schwere und träge Kapha-Zeit am Morgen los geht (zwar ganz knapp, aber immerhin!). Das hab ich schon seit meinem Teachertraining und der noch sehr ambitionierten Zeit danach nicht mehr geschafft, muss aber sagen: Es macht total Sinn, sich dem ureigenen Biorhythmus der Natur anzupassen. Und nach ein paar Tagen ist es gar nicht mehr schlimm.
  • Meine Morgenroutine besteht jetzt aus Zungeschaben, Öl ziehen, einer halbstündigen Abhyanga mit Kokosöl (für ein erstes morgendliches Pitta-Cooldown) und anschließender Dusche, einer Meditation (im Moment mache ich den “Healthy, Happy, Holy Breath” aus dem Kundalini Yoga) und ein paar sehr soften Asanas als kleinen Wake-up Call. Dauert insgesamt circa eine Stunde und gibt eine wunderbare Mind-Body-Connection.
  • Mein Kaffeekonsum: Schon lange zuvor war mir der Geschmack von Kaffee einfach zu bitter – obschon ich seit meinem 17. Lebensjahr eigentlich strikt nach “No Coffee, no prana” lebe. Die Gewohnheit hat mich trotzdem jeden Morgen zum Kaffeebecher greifen lassen. Seit dem Wochenende im Parkschlösschen trinke ich morgens einen Mix aus Hafermilch, Kurkuma, Ahornsirup und Kardamom. Köstlich, warm, süß und extrem Pitta-ausgleichend!
  •  Mein Frühstück ist – statt kaltem Brot oder Smoothie – ein köstlicher, warmer Brei, für den ich Nüsse und Samen erst anröste, dann Ghee hinzugebe, ein paar Haferflocken und Gewürze wie Kardamom und Kurkuma mit Wasser ablösche. Dann kommt ein Apfel oder etwas Mango hinzu sowie ein Schluck Hafermilch. Dies lasse ich ein paar Minuten einkochen.
  • Ich trinke wie eine Wahnsinnige abgekochtes, warmes Wasser und fühle mich viel, viel fitter als vorher.

Mein Fazit:

Schon innerhalb von ein paar Tagen Ayurveda-Routine hat sich der Zustand von ausgeglichenem Sattva eingestellt. Und der ist lustigerweise auch geblieben. Das unangenehme Tamas, der faule Hund, hat sich jetzt schon seit einer geschlagenen Woche nicht blicken lassen. Wenn Tamas da war, dann war es gewollt und willkommen in Form von Ruhe und Entspannung. Rajas blitzt immer mal wieder hervor, aber nur kurz und viel, viel sanfter als zuvor. Und wenn, dann weiß ich ja jetzt, wie ich es ausgleichen kann.

Du möchtest auch einen holistischen Ayurveda Lifestyle – abgestimmt auf dein Dosha- erlernen? Dann empfehle ich dir das Ayurveda Lifestyle Coaching , du findest alle Infos auf der Webseite des Parkschlösschens.

Ein herzliches Dankeschön geht an die gesamte Crew des Ayurveda Parkschlösschens in Traben-Trarbach für die Einladung auf diese Pressereise und eine wirklich tiefgreifende Inspiration, die mir viel über mich selbst verraten hat. Merci beaucoup <3 

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Disclaimer: Die hier vorgestellten Tipps beruhen wie immer auf meinen persönlichen Erfahrungen und sind kein medizinischer Rat. Bitte ziehe immer Spezialisten hinzu, wenn du länger anhaltende, gesundheitliche Probleme hast und therapiere dich nicht selbst.

4 Kommentare

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Karen 18. Mai 2016 - 9:47

OHHH nein ich füchte ich bin auch der Pitta Typ aber ich muss zugeben ich LIEBE scharfes Essen. Wirklich bei mir ist alles scharf!!! Und von Kaffe mal ganz abgesehen :( Macht es denn wirklich so einen unterschied? Vielleicht sollte ich einfach mal den selbstversuch starten. Aber ich will mein scharfes Essen nicht aufgeben :( Das mit dem Yoga kann ich aber nur bestätigen. YIN YOGA FOR THE WIN!

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Nad 15. August 2015 - 9:47

Hi,
Ich hätte eine Frage zu den abgebildeten Produkten auf dem obigen Bild:
Wo gibt es diesen praktischen kleinen Zungenschaber denn zu kaufen?
Besten Dank für eine Antwort.
btw: schöner Blog!

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Kathrin 18. Mai 2015 - 9:47

TOLL!!!!! Ich will da SOFORT auch hin! Hoffe nur, ich muss dann nicht auch morgens so einen Aufwand betreiben… dann bleibt keine Zeit mehr zum schlafen…. ;-)

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Christina 19. Mai 2015 - 9:47

Es war so schön dort. <3 Ich nehm es jetzt schon gar nicht mehr als Aufwand wahr, sondern freu mich morgens auf die Massage :) Liebste Grüße!

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