Was Selbstfürsorge mit Gärtnern zu tun hat….

von Jeanette Luft

Als Mama eines kleinen Wirbelwindes, Yoga Studiobesitzerin mit einer bunten Community sowie einem Mann, Freunden & Co. kommt die Zeit für mich selbst doch oft sehr kurz. Das Thema Selbstfürsorge beschäftigt mich deshalb seit einiger Zeit. Die Momente, in denen ich es mir gut gehen lasse, ohne nochmal schnell was dabei erledigt zu haben.

Warum aber ist mir diese Zeit für mich so wichtig und nicht nur ein weiteres To-Do auf meiner ja eh schon langen Liste. Ganz einfach: ich merke, sobald ich mich selbst vernachlässige fühle ich mich gestresst, schlafe schlecht und meine Laune geht knallhart nach unten.

Das Hamsterrad lässt quasi grüßen. Mein Gelassenheitslevel sehnt sich nach Urlaub. Doch bis dahin sind es noch ein paar Wochen. Und mal nebenbei -ist es überhaupt sinnvoll so lange zu warten? Ist es nicht klüger den Alltag so zu gestalten, dass ich mich nicht gehetzt fühle und untergehe in meinen täglichen Aufgaben?! Warum mir bei diesen Fragen ausgerechnet ein Blick ins Gärtner 1×1 hilft, erfährst Du hier:

Stell Dir das so vor: Du bist der Gärtner in Deinem bezaubernden Garten. Ein Garten, der gesund ist und dessen Blumen in den prächtigsten Farben blühen. Ein Garten, der im Gleichklang mit der Natur ist und sich auf allen Ebenen prächtig entfaltet.

Damit Deine Pflanzen wachsen und blühen musst Du regelmäßig prüfen, ob sie Wasser benötigen und sie gießen, ggf. düngen. Dir selbst also z.B. leckeres gesundes Essen gönnen und ausreichend Schlaf. Ein zu viel oder zu wenig tut Dir und Deinen Pflanzen nicht gut. Als Gärtner musst Du auch schauen, ob es Unkraut gibt, dass Deinen Pflanzen Licht und Platz wegnimmt. Du musst jäten und das entfernen was Dich einengt und nicht glücklich macht. Schaffe Dir also Raum für neue Möglichkeiten.

Hier ein paar praktische Tipps, wie Dein Gärtnern gelingt:

  1. Plane jeden Tag ein Mini-Date mit Dir selbst: Eine bewusst getrunkene Tasse Tee, eine zwei Minuten Meditation vor dem Aufstehen oder ein kleiner Spaziergang…
  2. Für was bist Du dankbar: Überliste Dein Gehirn und sehe das Positive. Schreibe Dir z.B. jeden Abend auf, für was Du an diesem Tag dankbar bist und stecke den Zettel in ein Glas. Am Ende des Jahres kannst Du Deine Dankbarkeitsmomente Revue passieren lassen.
  3. Werde zum Nein-Sager: Nein zu anderen bedeutet oft ein großes lautes JA zu Dir selbst. Schaffe Dir bewusst Lücken in Deinem Terminplan, in dem Du nur Verabredungen einhältst, die Dir wirklich guttun – streiche den Rest gnadenlos raus. Das Leben ist zu kurz für Energieräuber.
  4. Sei liebevoll zu Dir: Setze bei Dir die gleichen Maßstäbe an, wie bei allen anderen auch. Oft sind wir viel härter zu uns selbst, als wir das je zu anderen wären. Es ist normal, dass Sachen schief gehen – Du hast Dein Bestes gegeben. Eine große Portion Mitgefühl und Wertschätzung für Dich selbst, können Dir täglich mehr Gelassenheit schenken.

Und nun wünsche ich Dir frohes Gärtnern.

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