Mit Essen spielt man nicht!

von Redaktion
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Schon als Kindern wurde uns eingetrichtert, dass man mit Essen nicht spielen soll. Auch heute versuche ich, alles Essbare bis zum Schluss zu verwerten und bloss nichts unnötig wegzuschmeissen.

Ist doch ganz natürlich, denkt man. Für Banker und Spekulanten scheint das Gebot des Respekts und verantwortungsvollen Umgangs mit Nahrungsmitteln aber nicht zu gelten – bis auf ein paar soziale Banken.

Leider sind Nahrungsmittel heute für Banken und Fonds einfach nur eine Anlagemöglichkeit unter vielen. Und zwar eine sehr gewinnbringende.

Kleine Info:

Durch Spekulationen mit Nahrungsmitteln wird der Preis nicht mehr wie früher durch Angebot und Nachfrage bestimmt, sondern ist von den Börsenkursen abhängig. Das heisst, dass bei steigenden Nahrungsmittelpreisen erstmal die Banken ordentlich abkassieren. So wird mit dem Hunger in der Welt gezockt wie im Casino, und die grössten Verlierer sind wie so oft die Ärmsten der Armen,da sie sich ihre Nahrungsmittel nicht mehr leisten können.

Im Herbst beginnen nun endlich die Verhandlungen für eine neue EU-Finanzmarktreform, bei der das Thema auf den Tisch kommen wird. Doch die Vertreter der Bundesregierung, Herr Schäuble und Frau Merkel, haben sich noch nicht klar gegen Nahrungsmittelspekulationen bekannt.

Ich möchte Euch hierzu eine Aktion der Organisation “Campact” ans Herz legen.

Sie sammelt mit Unterstützung anderer großer NGOs wie Attac und der Welthungerhilfe Unterschriften gegen Spekulationsgeschäfte mit Nahrungsmitteln und wird die Liste pünktlich zu den EU-Verhandlungen der Bundesregierung überreichen.

Das ist eine super Sache, ich habe sofort meinen Bleistift gespitzt und unterschrieben.

Ich sende allen Unterschreibern ein dickes Om Shanti!

 

 

 

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