Rezept: Gelbes Süßkartoffel-Curry mit Kokosmilch

von Johanna Langner

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Seit genau einem Monat habe ich nach meiner Indienreise wieder deutschen Boden unter den Füßen. Meine tiefe Sommerbräune verblasst langsam aber sicher; entsprechend wächst meine Sehnsucht und Reiselust.

Was bleibt sind kostbare Schätze aus 6 vollen Wochen Indien. Schätze in Form von Erinnerungen, Tagebucheinträgen, Musik, neu geschlossenen Freundschaften, Yogaerfahrung und Rezeptideen.

Völliges Eintauchen in die Yogablase in traumhafter Umgebung

Meine Wochen in Goa waren geprägt von hochsommerlichen Temperaturen, täglichem Erfrischungsbaden im indischen Ozean, einem knackigen Yogaplan mit einer guten Mischung aus Theorie und Praxis, Meditation und Pranayama, Einzel-, Partner-, und Gruppentraining und wunderbar frischem und lokalem Essen.

Die Location war ein absoluter Traum: Schlafen in Bambushütten, Open-Air Duschen bei Mondschein, praktizieren in einer Yoga-Shala mit direktem Blick auf’s Meer… der kontinuierliche Soundtrack in diesem paradiesischen Szenario: das gleichmäßige Meeresrauschen – beruhigend und belebend zugleich – begleitete uns Tag und Nacht wie ein universelles Mantra im Hintergrund. Regelmäßig ausfallender Strom und Kuhherden als neugierige Beobachter unserer Asanapraxis rundeten das einmalige Indien-Feeling authentisch ab.

Und obendrauf: Rundumversorgung mit kulinarischen Genüssen

So tief in diese Yogablase einzutauchen war vor allem aus zwei Gründen möglich: Zum Einen hat die Gruppe an wunderbaren, internationalen Lehrern aus verschiedenen Bereichen uns durch ein intelligent aufgebautes, anspruchsvolles Programm geführt, mit besonderem Augenmerk auf persönlicher Entwicklung. Yoga 24 Stunden am Tag: in der Asanapraxis, im Theorie lesen und lernen, im Austausch und im Nachspüren. Zum Anderen wurden wir von der Crew vor Ort so liebevoll umsorgt, dass es uns an nichts fehlte und wir uns ganz der Yogawelt verschreiben konnten. Räume wurden gereinigt, Leinwände und Musikanlagen aufgebaut, Blütenmandalas gelegt, Räucherstäbchen angezündet und große Mengen an frischem und lokalem Essen zubereitet.

Dreimal pro Tag kamen wir in den Genuss eines vielfältigen Buffets mit köstlichen Gerichten, frischen Säften und selbstgebackenem Brot. Alles war ein kulinarisches Highlight und dabei vollkommen grün und gesund! Fast alle Gerichte waren vegan und glutenfrei, eine wahre Bereicherung für diese einzigartige Zeit der Transformation. Kein Wunsch blieb unerfüllt und mein veganes Herz war im siebten Himmel. Neugierig habe ich die Küchencrew ausgequetscht, wie sie nun das Rote-Beete-Hummus oder die glutenfreien Chapati zubereiten.

Hol dir ein bisschen Goa in deine Küche

Ich habe viele Eindrücke gesammelt und sie für dich in ein saftig gelbes Curryrezept verpackt. Farbe, Duft und Geschmack versetzen mich automatisch zurück nach Patnem Beach, unter einen Strohsonnenschirm mit einer großen Schüssel Curry auf dem Schoß, einer gesunden Portion Muskelkater in den Beinen und den Schultern, Sonne im Gesicht und Wind in den Haaren.

Ein rundum inspirierender und traumhafter Trip. Den Ort und die Yogaschule kann ich euch aus tiefstem Herzen nur weiterempfehlen. Und zum Vorgeschmack hier einmal Goa auf dem Teller:

 

Gelbes Süßkartoffel Curry mit Kokosmilch

Zutaten (für 4 Personen):

  • 1 EL Kokosöl
  • 1 große Süßkartoffel
  • 5 Karotten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Stangen Zitronengras
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 1 EL Kurkuma
  • 2 cm Ingwer
  • 400 ml Kokosmilch (ich verwende diese hier sehr gerne)
  • 400 ml Wasser
  • 2 EL Kokosraspel
  • Salz, Pfeffer
  • 300 g schwarzer Reis
  • 1 Pak Choi

 

Zubereitung:

  1. Setze den Reis auf
  2. Schäle und hacke Knoblauch und Ingwer
  3. Schneide die Frühlingszwiebeln in grobe Ringe
  4. Erhitze das Kokosfett in einem Wok und röste den Kreuzkümmel darin an
  5. Entferne das äußere Blatt und das holzige Ende vom Zitronengras, klopfe das dicke Ende mit dem Griff eines Messers platt und knote das Zitronengras
  6. Gib Zitronengras, Knoblauch und Frühlingszwiebeln zum Wok hinzu
  7. Wasche und würfle die Süßkartoffel und die Karotten und brate sie ein paar Minuten im Wok an
  8. Gieße alles mit Kokosmilch und Wasser auf, rühre das Kurkuma und die Kokosraspel unter und lasse das Curry für etwa 10 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln, bis die Soße etwas andickt und die Süßkartoffeln und Karotten noch bissfest, aber gar sind
  9. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab und serviere mit einer Portion Reis und ein paar Blättern Pak Choi.

 

Stay healthy, happy and mindful!
Namaste!

2 Kommentare

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2 Kommentare

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Isabelle 14. September 2017 - 9:47

Absolut lecker. Süsskartoffeln sind einfach der Hammer!

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Miri 27. Januar 2017 - 9:47

Das hört sich suuuuper lecker an. Schwarzen Reis habe ich noch nie genutzt und ich glaube auch noch garnicht gegessen… wird nachgeholt. Lg Miri

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