Soul Food: What feeds your soul? 

von Kathrin Schünemann
3 Kommentare

Was für eine Frage! Da bin ich gerade drüber gestolpert und musste erst mal innehalten. Was? Schöne Formulierung. Eins zu eins übersetzt wird‘s etwas holperig –  obwohl der Ausdruck ‚Seelen-Futter‘ ja durchaus geläufig ist.

Meine Seele isst

Vor allem heiß geliebt als pauschal passende Ausrede. Schokolade? Süße Leckereien? Pasta mit feister Käsesauce? Mein Körper schreit danach, meiner Seele tut es gut. Also die perfekte Zusammenarbeit! Wohl eher der Versuch eines schlappen Ausweichmanövers auf spiegelglattem Eis. Interessanterweise funktioniert dieser Beschiss nach wie vor einwandfrei. Bei dir auch? Dabei liebe ich eine gesunde Ernährung, die so viel Leckeres bereit hält. Aber wenn die Seele doch Schoki BRAUCHT! Neee, keine mit 100% Kakaoanteil….  die ‘Richtige’ bitte schön. Die, die auf der Verbots-Liste ganz oben steht. In Rot. Und trotzdem immer wieder wie durch Zauberhand in meinem Kühlschrank landet.

Meine Seele fühlt

Nun lassen wir mal das ‚Futter‘, der Ausdruck Seelen-Balsam gibt vielleicht mehr her als nur die Ausrede für unkontrollierte Fress-Attacken. Was genau braucht unsere Seele denn nun, was tut ihr gut, pflegt sie, hält sie fröhlich, frisch, munter und gesund?

Liebe.

In erster Linie unsere eigene. Unsere Liebe zu uns selber zaubert ein Lächeln auf unsere Lippen und schickt Wellen des Wohlgefühls durch unseren Körper. Erfolg. Im Großen und noch viel mehr im Kleinen. Liebe Menschen. Herzliche Worte. Eine zauberhafte Erinnerung. Vorfreude. Das Gefühl wärmender Sonnenstrahlen auf der Haut. Das Meeresrauschen in den Ohren. Sand unter nackten Füssen. Eine sanfte Berührung. Turbulenter Wind, der die Haare fliegen lässt. Ein Kompliment. Ein Lächeln. Eine Umarmung. Eine unerwartete schöne Nachricht. Mein Hund, der mich stürmisch begrüsst.

Meine Seele nimmt 

Und so vieles mehr! Alles, was uns berührt. Von anderen initiiert, von Menschen, von Tieren. Unserer Umgebung, der Natur. Und von uns selber. Ob nun Seelen-Balsam oder Seelen-Futter, es liegt an uns, ob es auch als solches bei uns ankommt. Es überhaupt wahrnehmen. Es annehmen, damit es unserer Seele gut tun kann. Es spüren und vor allem zulassen. Ja, genau, es zulassen, dass es uns gut tun darf. Es persönlich nehmen. Es geniessen.
Alles zählt, alles, was uns ein innerliches Wohlgefühl beschert, ein Lächeln, tief in uns. Und manchmal auch einfach nur Schokolade! : )

3 Kommentare

Könnte auch was für dich sein

3 Kommentare

Avatar
Ivana 8. Februar 2015 - 9:47

Es darf gern Schokolade sein, aber auch Kuscheln mit dem Liebsten oder mit den Katzen tut gut, sich Zeit für sich nehmen, baden, unendliche Möglichkeiten. Ich denke, viele sind so sehr in ihrem Hamsterrad gefangen, dass sie einfach vergessen, was ihnen gut tut, dabei haben sie es so nötig. Und wenn es nur 5 Minuten Stille sind, die für jeden machbar sind.

Danke für den Artikel und liebe Grüße,
Ivana

Antworten
Avatar
Kathrin 22. Januar 2015 - 9:47

Danke Karin für deinen Kommentar! Leider geht das viel zu oft unter. Das Genießen und vor allem das Annehmen und Zulassen… Um so schöner, wenn wir es dann mal ganz bewusst machen :-)

Antworten
Avatar
Karin 20. Januar 2015 - 9:47

Anregende Gedanken… schön…einfach nur genießen was uns ein inneres Wohlgefühl beschert… ich habe letzens eine Imagination mitgemacht, dabei sollte man sich selbst anlachen und liebevoll umarmen…das war wunderschön…so eine Freude zu spüren… Danke für deine Worte…

Antworten

Hinterlasse mir einen Kommentar

Durch Abschicken des Formulares wird dein Name, E-Mail-Adresse und eingegebene Text in der Datenbank gespeichert. Du kannst deine Einwilligung jederzeit z. B. per Mail an redaktion@happymindmagazine.de widerrufen. Für weitere Informationen wirf bitte einen Blick in die Datenschutzerklärung.