7 kleine Alltagsrituale zum Achtsamkeit üben

Ein Text Ritualen im Alltag

Oft steht man morgens nur völlig verpennt auf, schiebt sich zwischen Dusche und Wohnung verlassen ein Toast und einen Kaffee zwischen die Zähne und schon sitzt man auf dem Rad auf dem Weg zur Arbeit.

Da wundert es ehrlich gesagt niemanden, wenn man sich schon vor zehn Uhr morgens gestresst fühlt und ausserdem verpasst man im Scheuklappenmodus einen Haufen spannender Dinge. Unsere tagtäglichen Handlungen können nämlich entweder „nebenbei“ erledigt werden oder von einer gewissen Wertschätzung erfüllt sein und eine besondere Aufmerksamkeit bekommen. Dies nennt man Achtsamkeit. 

Ich versuche seit neuestem, mir kleine Alltagsrituale zu schaffen, mit denen ich den alltäglichen Dingen und Taten ein wenig Wertschätzung gebe. Zuvor geschah vieles automatisiert und fiel mir kaum noch auf, während ich es erledigte. Das ist schade, denn eigentlich sind viele kleine Taten etwas ganz Besonderes und verdienen viel mehr Achtsamkeit, als man ihnen zuteil werden lässt.

Hier kommen ein paar Rituale, die man schnell einbauen kann, um dem Alltag ein wenig Achtsamkeit zu geben und Dinge wertzuschätzen, die Laune zu heben:

  • Beim ersten Blick in den Spiegel 5 Dinge nennen, für die ich dankbar bin. Gesundheit, Inspiration, Kreativität, einen tollen Job, tolle Freunde, dafür, dass ich als genau diese Person zur Welt gekommen bin. Wenn die ersten Gedanken am Morgen von Dankbarkeit und Demut erfüllt sind, wird sich der ganze Tag auf dieser Welle einpendeln.
  • Ein morgendliches Mantra unter der Dusche singen: Im Moment ist es bei mir das Gayatri Mantra, inspiriert von dem tollen Text von Saskia. Der Tag kann nur gut anfangen. Das Gute ist: man kann so laut sein, wie man möchte, denn unter der Dusche hört einen keiner. So kommt es mir zumindest vor.
  • In der Küche das fröhlich wachsende Weizengras (oder die Topfpflanze) begrüßen, es kurz streicheln (fühlt sich super gut an) und dann gießen. Dem Weizengras einen erfüllten Tag wünschen und sich kurz über die erdende Energie von Pflanzen und Lebewesen freuen.
  • Dann zur Schere greifen, eine Handvoll Weizengras abschneiden und in den Mixer geben. Salat dazu, etwas Ananas, ein Stück Gurke, etwas Ingwer. Pürieren. Trinken. Dabei Mutter Erde für ihre vielfältigen Früchte danken. Mutter Erde liebt ein wenig Dankbarkeit.
  • Einmal kurz die Schwerkraft besiegen: Ein kurzer Kopf – oder Handstand (an der Wand oder frei) macht super Laune und gibt euch das Gefühl, ihr könnt die Welt auf den Kopf stellen. Ein hervorragender Start in den Tag.
  • Eine kurze Meditation einschieben: Könnt ihr in der Bahn erledigen, an der roten Ampel oder auch in der Mittagspause. Versucht mal die One Moment Meditation. 
  • Wenn es stressig wird: Auf den Atem achten. Er strömt ein und wieder aus, er versorgt jede Zelle mit Sauerstoff. Auch dem Atem ein wenig Dankbarkeit zukommen lassen: schickt ein kleines inneres Lächeln an eure Lungen und werdet euch bewusst, wie amazing diese beiden Lebenspumpen eigentlich für euch arbeiten.

Ein wunderschönes Wochenende ihr lieben Happy Minds <3

 

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Christina Waschkies

Von Christina Waschkies

Christina ist Mama, Yogini, Spiritual Business Coach und Bloggerin. Ihre Mission ist es, Yoga, Ayurveda, Meditation und Achtsamkeit ganz unkompliziert zu leben und weiterzugeben. In der SPIRITUAL BUSINESS SCHOOL unterstützt Christina Frauen darin, ihre Bestimmung zu finden und sie zu einem profitablen Business zu machen.

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