Mini-Training: 3 Schritte, um deine limitierenden Glaubenssätze endlich loszulassen

von Navina Donata Baur
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“If you accept a limiting belief, then it will become a truth for you.” ―Louise Hay

Ob du dir darüber im Klaren bist oder nicht, wir haben alle bestimmte Überzeugungen und Wahrnehmungen rund um unser Leben, uns selbst und wir alle erzählen Geschichten.

Einige dieser Geschichten halten uns jedoch davon ab, unser Leben so zu leben, wie wir es uns in unseren wildesten Träumen vorstellen.

Meine Geschichte mit limitierenden Glaubenssätzen

Wie viele andere auch, habe ich lange Zeit mein Leben geführt, ohne genau zu wissen, dass limitierende Glaubenssätze, Geschichten, die ich mir selbst täglich erzählte, und bestimmte Verhaltensmuster mein Leben bestimmten.

Ich war schon immer sehr kreativ, spielte gerne Geige und schrieb Gedichte und Kurzgeschichten, doch dies machte mir Spaß – folglich habe ich nie daran gedacht, dass ich meine Leidenschaften zu meiner Arbeit machen könne.

Musik studieren? Niemals!

Autorin werden? Das wird doch eh nichts!

Aber wieso habe ich so gedacht? Wieso habe ich meine Träume nicht verfolgt, und wieso war ich so sicher, dass ich mit meiner kreativen Ader niemals Geld verdienen könne?

Ganz einfach – der Grund war ein Glaubenssatz, der es sogar als Sprichwort in die deutsche Sprache geschafft hat: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.”

Das war auch einer der häufigste Sätze, den ich als Kind gehört habe. Es bedeutete damals lediglich, dass meine Hausaufgaben fertig sein mussten, bevor ich mit meinen Freunden spielen durfte, aber dieser zunächst harmlos klingende Satz blieb mir im Gedächtnis und lies mich auch im Erwachsenenalter glauben, dass Arbeit niemals Spaß machen dürfe oder solle.

Und so war es dann auch – ich habe mich nie auf die Arbeit gefreut, sondern mich dem allgemeinen Tenor angepasst und ständig über Chefs, Kollegen, Arbeitszeiten beschwert.

Doch wie habe ich es geschafft, diese Glaubenssätze und Geschichten loszulassen und endgültig neu zu formulieren?

Im Jahr 2014 kam die Serie „Mozart in the Jungle“ zu Amazon Prime und ich war direkt begeistert.

Doch diese Begeisterung wich sehr schnell einem unangenehmen Gefühl, fast wie Herzschmerz. Die Story, die Musik und das ganze Flair erinnerte mich daran, dass ich mal sehr gerne Geige gespielt hatte. Ich liebte es, im Orchester zu spielen und ich musste mir eingestehen, dass die Figuren in der Serie das Leben lebten, welches ich sehr gerne gehabt hätte.

So begann ich mich zu fragen, wieso ich eigentlich aufgehört habe zu musizieren und wieso ich es mir in einem Leben bequem gemacht hatte, das mich gar nicht erfüllt – das war der Beginn meiner Reise zu dem, was ich heute mache!

Was sind limitierende Glaubenssätze & hast du auch welche?

Limitierende Glaubenssätze, Geschichten und Verhaltensweisen sind Dinge, die wir über uns und die Welt zu wissen meinen, ohne zu merken, dass wir uns damit einschränken.

Vielleicht hast du einige der folgenden Dinge auch schon einmal zu dir gesagt?

  • Ich bin zu alt.
  • Ich bin zu jung.
  • Ich bin nicht gut genug.
  • Ich bin nicht schlau genug.
  • Ich habe einfach nicht das gewisse Etwas.
  • Ich bin das nicht wert.
  • Ich habe es nicht verdient.

Alle diese Gedanken, die wir als Wahrheit über uns selbst akzeptieren, schränken unser Leben gravierend ein.

Denn sie…

  • halten dich davon ab, dein ganzes Potenzial zu entfalten
  • hindern dich daran, Chancen zu erkennen und zu ergreifen
  • halten dich gefangen in einem Käfig aus negativen Gedanken

Wenn du jetzt merkst, dass du auch mit limitierenden Glaubenssätzen lebst, dann lies jetzt weiter und gehe meine 3 Schritte durch – so oft wie nötig. Ich verspreche dir, die Möglichkeiten und die Freiheit, die hinter diesen Glaubenssätzen auf dich wartet, sind endlos!

Und ist der Frühling mit seinen ersten wärmenden Sonnenstrahlen, den frischen Knospen und ersten Blüten nicht der perfekte Zeitpunkt, auch dein Innerstes aufzuräumen?

Die 3 Schritte, um deine limitierenden Glaubenssätze zu erkennen, loszulassen und neu zu formulieren

Übung 1:

Der erste Schritt besteht darin, die limitierenden Glaubenssätze zu erkennen und zu benennen.

Nimm dein Tagebuch und einen Stift zur Hand und schreibe alle Glaubenssätze und Überzeugungen auf. Wenn dir nichts einfällt, dann versuche die folgenden Fragen zu beantworten:

  1. Wolltest du schon immer ein Instrument spielen, ein Buch schreiben oder viel Reisen? Aber du hast es nie gewagt?
  2. Wenn ja, wieso hast du es nie gemacht?

Wichtig hierbei ist, dass du wirklich nachdenkst und ganz ehrlich zu dir bist – auch wenn es zwischendurch unangenehm wird.

Damit bist du schon einen großen Schritt weitergekommen, denn du darfst nie vergessen, dass die meisten Menschen gar nicht wissen, dass sie sich selbst durch ihre limitierenden Glaubenssätze einschränken!

Im nächsten Schritt heißt es nun „loslassen“. Doch um etwas loszulassen, müssen wir erst einmal herausfinden, woher diese Überzeugungen eigentlich kommen.

Du bist nämlich nicht mit dem Glaubenssatz zur Welt gekommen, dass du nicht gut genug bist, oder nicht talentiert genug.

Übung 2:

Richte dir einen gemütlichen Ort zur Meditation ein. Du kannst Kerzen anzünden, ruhige Musik anmachen und dich in eine bequeme Position bringen.

Schließe dann deine Augen und denke an einen limitierenden Glaubenssatz, den du in Übung 1 aufgeschrieben hast – wichtig ist, dass du dir einen Glaubenssatz vornimmst, und nicht direkt alle.

Reise gedanklich in die Zeit zurück, in der du diesen Satz zum ersten Mal gehört hast. Bei mir war es beispielsweise in der ersten Klasse, als ich 6 Jahre alt war, dass meine Oma zu mir sagte: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“

Wenn du den Zeitpunkt gefunden hast, finde heraus, wer dir diesen Glaubenssatz beigebracht hat. Wieso hast du ihn sofort geglaubt und als wahr akzeptiert? Waren es mehrere Personen, die diesen Glaubenssatz hatten?

Sobald du genau weißt, wo der Glaubenssatz ursprünglich herkommt, schreibe die Situation detailliert in dein Tagebuch. Schreibe dir dann auf, wieso dieser Glaubenssatz so leicht zu deiner Realität werden konnte.

Jetzt, wo du weißt, dass der Glaubenssatz gar nicht deiner ist, sondern dir nur beigebracht wurde, kannst du beginnen, ihn loszulassen.

Schreibe dazu folgenden Satz: „Mit dem Wissen, dass dieser limitierende Glaubenssatz nicht wirklich meine Überzeugung ist, und es auch nie war, kann ich ihn loslassen und er ist nicht mehr Teil meiner Realität.“

Mach es in deinem eigenen Tempo und für jeden einzelnen limitierenden Glaubenssatz, der im Laufe der Zeit auftaucht.

Nun geht es an die Kreation neuer, positiver Glaubenssätze. Die ersten beiden Schritte werden einige Zeit in Anspruch nehmen und du musst sie vielleicht sogar wiederholen.

Doch sobald du damit durch bist, kannst du dich mit deinen wirklichen Überzeugungen beschäftigen – finde heraus, was du wirklich glaubst und was du in deiner Realität begrüßen möchtest.

Übung 3:

Nachdem du deine limitierenden Glaubenssätze nun kennst und auch weißt, woher sie ursprünglich stammen, kannst du nun neue Glaubenssätze kreieren,

Schreibe dir für jeden limitierenden Glaubenssatz einen ermutigenden, positiven Glaubenssatz auf.

Beispiel:

Limitierender Glaubenssatz:

Ich bin es nicht wert, mein Traumleben zu führen. Was denke ich denn, wer ich eigentlich bin?

Neuer positiver Glaubenssatz:

Ich kann alles erreichen, was ich möchte und verdiene es, wie jeder andere auch, mein Leben nach meinen Träumen zu gestalten. Und ich muss niemanden um Erlaubnis bitten.

Mit diesen 3 Übungen kannst du jeden limitierenden Glaubenssatz entlarven und ihn zu einem positiven umformulieren.

Natürlich dauert es seine Zeit, bis du wirklich an deine neuen Glaubenssätze glaubst und diese in dein Verhalten integriert hast, aber die Arbeit ist es allemal wert!

Und wenn du Unterstützung bei deinen limitierenden Glaubenssätzen brauchst, dann habe ich jetzt ein wunderbares Angebot für dich – am 24.03. startet mein 3-monatiges Programm „Break Free“.

Über 12 Wochen begleite ich dich persönlich auf deinem Weg, deine Glaubenssätze und Verhaltensweisen zu identifizieren und endgültig loszulassen! Und wenn du dich bis zum 17.03. bewirbst, bekommst du 2 Business-Coaching-Sessions á 60 Minuten gratis dazu!

Übrigens, ich spiele wieder Geige und bin mir sicher, dass ich eines Tages wieder in einem Orchester spielen werde!

Love & Courage

Navina

 

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