Mind Modification in Etappen: Teil 1

von Mike

Eine alte Weisheit aus dem Talmud regt uns dazu an, auf unsere Gedanken zu achten, da aus diesen Worte, Handlungen und Gewohnheiten entstehen, die letztlich unseren Charakter prägen und unser Schicksal beeinflussen. Betrachten wir diese Abfolge psychologisch, lässt sie sich um einige Überlegungen ergänzen. Sie verdeutlicht uns einen für unsere Lebensgestaltung bedeutsamen Wirkungszusammenhang.

Statt 5, gib acht!

Achte auf deine Bedürfnisse und Werte. Dein Umgang mit ihnen bestimmt dein emotionales (Wohl-)Befinden. Achte auf dein emotionales Befinden. Es beeinflusst deine gedankliche Aktivität sowie gleichermaßen deine gedankliche Aktivität dein emotionales Befinden beeinflusst. Beides überträgt sich auf die Worte, die du wählst. Deine inneren Überzeugungen drückst du im wahrsten Sinne des Wortes sprachlich aus. Achte auf deine Überzeugung. Sie steuert deine Handlungen. Unterschätze ihre Kraft nicht. Sie wirkt sehr (ohn)mächtig.

Entsprechend deiner Einstellung verhältst du dich. Achte auf das, was du tust, denn schnell wird es zur Gewohnheit. Veränderungen von Gewohnheiten sind oft mühselig, da sie sehr stabil sind: it is a long hard road out of hell. Pflege gute Gewohnheiten und entwickle sie durch regelmäßige Rituale. Gewohnheiten prägen deinen Charakter, auf den es zu achten lohnt, denn er erzeugt Resonanz. Beides fügt sich zu deinem Schicksal.

Drop out, turn on, tune in

Um diese Anregungen gewinnbringend in dein Leben zu integrieren, gönne dir mehrfach täglich kurze Stopps zur Reflexion, um deine Gedanken und ihre Auswirkungen zu checken. Es kann helfen deine Gedanken auszuformulieren und aufzuschreiben, um so auch den eher automatisierten und somit unbewussteren auf die Spur zu kommen. Zudem schaffst du sie so im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Kopf. Alles raus, was keine Miete zahlt. Du kannst so lernen, sie festzustellen und zu kontrollieren, damit nicht sie dich kontrollieren. Befreie dich, indem du die Fäden der mentalen Marionette durchtrennst.

Vor allem: Glaube nicht alles, was du denkst!

Sei kein Sklave deiner Gedanken. Wenn deine Gedanken bzw. die abgeleiteten Formulierungen negativ ausfallen, frage dich, was in diesem Fall das Gute am Schlechten ist. Klingt paradox, ist es aber nicht. Auch wenn es zunächst kontraintuitiv scheint, wird es sich lohnen, der Frage auf den Grund zu gehen. Alles hat zwei Seiten und beide können durch Perspektivenwechsel betrachtet werden. Entscheide sinnvoll darüber, welche Betrachtungsweise dir hilft. Wenn sie dir nicht hilft, lass sie los und mach dich frei von ihr. Am meisten lernen wir aus unerfreulichen oder schwierigen Situationen, was sich uns erst nachträglich erschließt und durch Zusammenschluss der Puzzleteile verständlich wird. Verpasse nicht deine Lektion. Andernfalls wirst du sie so oft wiederholen, bis du sie gelernt hast. Und täglich grüßt das Murmeltier.

Dinge-auf-dem-Foto-Credit: Holy Box von YOGA essentials || Miracles Now Card Deck von Gabby Bernstein


Für noch mehr Jetzt im Jetzt: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart


Für mehr Gelassenheit im Alltag findest Du hier die richtigen Tipps:

0 Kommentar

Könnte auch was für dich sein

Hinterlasse mir einen Kommentar

Durch Abschicken des Formulares wird dein Name, E-Mail-Adresse und eingegebene Text in der Datenbank gespeichert. Du kannst deine Einwilligung jederzeit z. B. per Mail an redaktion@happymindmagazine.de widerrufen. Für weitere Informationen wirf bitte einen Blick in die Datenschutzerklärung.