Meditieren für Anfänger: One Moment Meditation

von Redaktion
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Wie viele Momente gehen verloren, wenn wir im Stau stehen oder an der Kasse, wenn wir in einem langweiligen Meeting sitzen? Wie viele Momente verschwenden wir auf Partys, die uns gar keinen Spaß machen, bei der Arbeit, wenn wir unkonzentriert sind oder wahllos im Internet herumsurfen? Und was würde passieren, wenn wir jeden dieser Momente als einmalige Gelegenheit betrachten, ruhiger, wachsamer, ausgeglichener und zufriedener zu werden?

„Da man Zufriedenheit immer nur im Jetzt finden kann, im gegenwärtigen Moment, folgt daraus auch, dass es überhaupt keine Zeit in Anspruch nimmt. Es braucht nur einen Moment“, ist Martin Boroson überzeugt.

Und rüttelt mit seiner One Moment Meditation an dem Dogma, dass Meditation einem Ausdauertest gleichkommt: je länger, desto spiritueller.

 

Wer meditiert, findet zur inneren Ruhe

 

Den praktischen Nutzen davon konnten psychologische Studien inzwischen eindrucksvoll belegen: Meditation hebt die Stimmung an, vermindert Ängste, lindert Depressionen, senkt den Blutdruck, stärkt das Immunsystem und fördert Optimismus und Widerstandskraft. Borosons Ansatz macht diese Wirkung jedem zugänglich – auch denen, die täglich nur wenige Minuten dafür aufzubringen bereit sind. Fundiert, spielerisch und vor allem praktisch macht Boroson mit einer Technik vertraut, die nicht mehr als ein bis zwei Minuten täglich in Anspruch nimmt und einen in die Lage versetzt, sich im Laufe eines Tages viele Male aufzutanken. Ein Tag, der sich vollgestopft und hektisch anfühlt, wird zu einem Tag mit sehr viel Weite und unzähligen Möglichkeiten – völlig ohne Spannungen zwischen dem, was gerade geschieht, und dem eigenen Bewusstsein.

Das Buch von Martin Boroson bekommt ihr hier: One Moment Meditation

Du möchtest zum Thema Meditation noch ein wenig weiter lesen? Dann empfehlen wir dir unseren Artikel über die einfach erlernbare Gehmeditation. Und kennst du schon die Vorteile einer regelmäßigen Meditationspraxis?

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Christina 8. Oktober 2012 - 9:47

Wir haben per Random.org gezogen – gewonnen haben Kim, Beati & Henrik. Bitte checkt eure Mails :)

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Kim 9. Oktober 2012 - 9:47

juchu! Vielen Dank, was eine Freude!

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Henrik 4. Oktober 2012 - 9:47

Ich entspanne am liebsten bei einem guten Hörbuch. Kanne Tee gemacht, CD an, Jalousien runter, Augen zu, rein ins Bett – das ist für mich Entspannung pur!

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Beati 1. Oktober 2012 - 9:47

Besonders im Herbst: Platz in der Sonne suchen, Musik in die Ohren, Gesicht in die Sonne , Sonnenstrahlen auf sich wirken lassen und einfach nur genieeeeeßen!

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Marvin Schulz 29. September 2012 - 9:47

“Meditatives Laubharken” – für mich die schönste Art den oft grauen Alltag bunt zu gestalten und dabei wunderbar zu entspannen!

Ich liebe den Herbstanfang, wenn die Sonne das farbenprächtige Laub leuchten lässt und die herabfallenden Blätter das Rasengrün mit goldgelben und leuchtendroten Tupfern verzieren. Auch wenn es für manch einen wenig Sinn zu machen scheint, nehme ich dann mit großer Freude so oft ich kann meine Laubharke, um die bunten Zeichen der Vergänglichkeit einzusammeln. Die monotone Melodie, die mein Gartenwerkzeug beim Harken des Rasens macht und der süßlich-erdige Geruch des Laubs lassen mich schnell in einen angenehmen Zustand der Entspannung fallen.

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Marvin Schulz 29. September 2012 - 9:47

…eine weitere Entspannungsmöglichkeit für mich ist das Jonglieren mit 3 Bällen. Das Spiel mit der Erdanziehungkraft bietet, hat man erst einmal die Lernphase des Anfängers abgeschlossen, eine tolle Möglichkeit der aktiven Pausengestaltung. Sobald man seine Jonglierbälle auf ihre Bahn gebracht hat, “weben” sie in Form einer liegenden Acht das Unendlichkeitszeichen in die Luft. Jonglieranfänger werden bei ihren ersten Jonglierversuchen noch nicht in den Genuss der Entspannung kommen. Sobald sie aber, und das meist schon nach sehr kurzer Zeit, die 3-Ball-Kaskade beherrschen, belohnen die fließenden Bewegungen beim Jonglieren den Ballakrobaten mit einem wunderbaren Flow-Gefühl und der damit verbundenen Entspannung im Hier und Jetzt!

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Kim 27. September 2012 - 9:47

Ich musste grinsen bei Mirjams Kommentar. Zähne putzen ist für mich auch Entspannung :)
Und Yoga, dass ich versuche, immer mehr in den Alltag einzubauen. Ansonsten: schlafen! In diesem Sinne… gute Nacht!

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Mirjam Haubner 27. September 2012 - 9:47

meine liebsten entspannungen im alltag: laufen, laufen, laufen … wandern in schöner natur, das tägliche zähneputzen, auf der toilette sitzen, warteschlangen, teig kneten, kräuter häckseln, hängebauchschweine im wildpark schwarzeberge massieren …

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