Lokale Superfoods: Es muss nicht immer Maca sein!

von Janna Scharfenberg

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Superfoods sind ja wirklich eine feine Sache, sie tun unserer Gesundheit gut, versorgen uns mit wertvollen Mineral- und Nährstoffen und beeinflussen unsere Vitalität positiv.

Grund genug also, dass jeder von uns sich jeden Tag daran laben sollte. Doch die meisten der aktuell angesagten Produkte stammen aus exotischen Gefilden, haben eine weite Reise hinter sich und gleichen preislich auch schon mal eher Luxusgütern. Heimische Superfoods, die teilweise sogar unsere Großeltern schon verspeist haben und nicht teuer sind, geraten dabei zu Unrecht ziemlich in Vergessenheit.

Im Folgenden möchte ich euch 5 heimische Superstars aus der Alltagsküche vorstellen und erklären warum sie wieder mehr gefeiert werden sollten:

Heidelbeeren

  • Reich an Antioxidantien, Polyphenole (halten den Alterungsprozess auf), Vitamin K
  • Können, ähnlich wie Cranberrys, Blasenentzündungen vorbeugen, in dem sie das anhaften schädlicher Bakterien an die Blasenwand verhindern

Oliven

  • Unser Superstar für ein gesundes Herz! Oliven und Olivenöl enthält eine Vielzahl an entzündungshemmenden Stoffen und gesunden Fettsäuren (HDL-Fetten), die zur Senkung des Gesamtcholesterins beitragen, somit unsere Blutgefäße vor Verkalkungen schützen und helfen Herzerkrankungen vorzubeugen

Kürbis

  • Vollgepackt mit Carotinoiden, Vitamin A, C & E, Zink, Magnesium und Calcium sind sie ein wahrer Immunbooster und helfen den Körper gesund durch die Grippe- und Erkältungszeit in den dunkleren Monaten zu bringen

Walnüsse

  • Ist euch schon mal aufgefallen, dass die Hälften einer geöffneten Walnuss unseren Gehirnhälften ähneln? Und genau für unsere grauen Zellen sind Walnüsse ein hervorragendes Superfood. Sie weisen einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren auf, die sich positiv auf unsere Hirnstruktur, Nervenbahnen und auch unsere Stimmung auswirken. Zusätzlich finden sich noch Mineralstoffe wie Mangan, Kupfer und Selen in den Nüssen.

Knoblauch

  • Die faszinierenden Eigenschaften des Knoblauchs sind in unzähligen medizinischen Studien belegt worden und mittlerweile in der Schulmedizin anerkannt. Knoblauch kann ähnlich wie ein natürliches Antibiotikum wirken und zudem zu einer gesunden Darmflora beitragen. Ein Großteil unseres Immunsystems sitzt im Darm, daher ist es wichtig diesen zu unterstützen. Studien belegen, dass Menschen, die regelmäßig Knoblauch essen weniger zu Erkältungskrankheiten neigen.

Lasst uns unseren Lokalhelden wieder gebührend Beachtung schenken und ein Plätzchen im Regal neben Chia-Samen, Noni, Acaibeeren, Maca-Pulver und Kuzu geben. Das interkulturelle Miteinander klappt sicher hervorragend!

Und was ist dein liebstes heimisches Superfood?

Es muss nicht immer Chia, Maca oder Goji sein: Heimische Superfoods, die teilweise sogar unsere Großeltern schon verspeist haben und nicht teuer sind, geraten dabei zu Unrecht ziemlich in Vergessenheit.

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Buchtipps: Das große Buch der Superfoods* von Lauri Boone und Local Superfoods: Rezepte mit den besten heimischen Vitalstoffpaketen* von Franziska Schmid

6 Kommentare

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6 Kommentare

5 Superfoods aus unseren Breitengraden – In Good Health 9. Februar 2015 - 9:47

[…] meiner Kolumne “Happy Healthy Monday” für das Happy Mind Magazine könnt ihr den kompletten Artikel zum Thema Heimische Superfoods lesen […]

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Happy Healthy Quick Tipps - Darm mit Charme! 30. Juli 2014 - 9:47

[…] stelle ich euch, obwohl nicht Montag ist, aus der „Happy Healthy Monday“-Reihe heute ein paar Schmankerl […]

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Janna 7. Juli 2014 - 9:47

Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für eure Kommentare! Die Mischung machts doch einfach, oder? Heute exotisches Power-Pülverchen und morgen heimische Äpfel und Beeren- hauptsache es schmeckt und macht Spass :)
Lassts euch gut gehen!
Janna

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Maria Ma 7. Juli 2014 - 9:47

Yeah, support your local superfood, find ich super und halte gerne meine Fahne hoch. Ich bin dem ganzen Superfood-Kram sowieso eher kontrovers eingestellt. Mir z.B. täglich einen Smoothie mit allerlei Pulver-Zeuchs zu mischen, das ja sohoho gesund ist, ist mir zu verkopft und auf Dauer sicherlich nicht zu empfehlen. Hinzu kommt sicherlich die Frage nach Produktionsbedingungen etc., die sich in unserer Gesellschaft aber durch alle Konsumgüter zieht. Wichtig ist für mich beim Essen -das eigene Bauchgefühl, denn ich galube fest daran, dass unser Inneres uns schon sagt, was es möchte. Und mein Inneres hat noch nie nach einem Löffel Spirulina geschrien, dafür aber nach heimischen frischem Obst und Gemüse. ;)

Ich wünsche einen schönen Wocheanfang!
Ganzherzig,
Maria Ma

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Catalina 7. Juli 2014 - 9:47

Vielen lieben Dank für diesen Artikel!
Gerade gestern las ich von Krishnataki, auf Superfoods angesprochen:
“…jedoch müssen wir verstehen: Wo kommen diese Produkte her? In welchem Klima wachsen sie? Und wir müssen wissen, ob unser Körper sie verdauen und aufnehmen kann. Die Hauptursache für Gesundheitsprobleme in unserer heutigen Gesellschaft ist, dass wir das Verdauungsfeuer und die Enzyme gar nicht haben, dieses Superfood in seine Bestandteile zu zerlegen und aufzubereiten. Manche Superlebensmittel kühlen den Körper – und das kann bei übermäßigem Verzehr sogar unserem System sogar schaden. Deswegen müssen wir solches Essen sehr klug einsetzen, bewusst und zur richtigen Zeit im Jahr.”
Insofern, ein Hoch auf localfood! ;-)

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Christina 7. Juli 2014 - 9:47

Ich denke auch, die Mischung macht’s :) Danke für deinen Kommentar und liebe Grüße
Christina

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