Kokosöl – nicht nur im Beauty-Bereich ein echter Geheimtipp

Kokosöl und Ernährung

Wie wir euch ja in unserem letzten Artikel schon gezeigt haben, ist Kokosöl ein echtes Beauty-Allround-Talent. Es macht die Haut zart und geschmeidig, kann für die Mundhygiene und sogar als Deo genutzt werden. Aber nicht nur das. Kokosöl kann noch mehr! Heute erfahrt ihr, welchen positiven Nutzen Kokosöl noch für Eure Gesundheit haben kann.

Wie schon erwähnt, ist einer der besonderen Wirkstoffe des Kokosöls die Laurinsäure, die mittelkettige Hauptfettsäure, der eine antibakterielle, antiseptische und antimikrobielle Wirkung zugeschrieben wird und die in der Natur äußerst selten vorkommt (und die in der Muttermilch enthalten ist).

Die Laurinsäure soll die Fähigkeit besitzen, Bakterien, Viren, Protozoen, Hefen und andere Pilze unschädlich zu machen. Um konkreter zu werden: Viren wie Herpes oder Grippenviren, Bakterien wie Helicobacter pylori und Pilze wie candida albicans kann Kokosöl den Garaus machen. Darüber hinaus enthält Kokosöl auch Caprinsäure, der ebenfalls eine antibakterielle Wirkung zugeschrieben wird.

Hier eine Übersicht der Benefits, die Kokosöl haben soll:

  • Es soll das Immunsystems stärken und kann Halsschmerzen reduzieren (hierfür einfach etwas Kokosöl in den warmen Tee geben).
  • Es kann aufgrund seiner anti-entzündlichen Wirkung bei chronisch entzündlichen Darmerkrankung wie Morbus Crohn unterstützend wirken.
  • Ihm wird eine antioxidative Wirkung zugeschrieben.
  • Es kann die Schilddrüsenfunktion und Stoffwechselfunktion optimieren.
  • Es scheint für Menschen mit Diabetes optimal geeignet zu sein, da es die Tätigkeit der Bauchspeicheldrüse entlasten und die Insulinproduktion regulieren soll. Der Blutzuckerwert soll stabilisiert werden.
  • Das HDL-Cholesterin soll durch Kokosöl steigen. Diese Art von Cholesterin wird „gutes“ Cholesterin genannt, da es zum Beispiel vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt.

Sogar im Bereich der Alzheimer-Forschung wird die Wirkung des Kokosöls gerade unter die Lupe genommen. Bei dieser umfangreichen gesundheitsfördernden Wirkung, darf eines nicht vergessen werden: Kokosöl schmeckt einfach suuuper lecker und kann ganz einfach in die Ernährung eingebaut werden :-)

Hier ein kleiner Tipp, für alle, die Suppen lieben:

Ein kleines Stückchen Ingwer in Kokosöl anbraten, dann Süßkartoffeln und Möhren dazu geben. Alles zusammen kurz anbraten lassen und dann mit etwas Curry, Salz und Pfeffer abschmecken. Hmmm….

Von Saskia Schmitz-Tietgen

Saskia Schmitz-Tietgen ist Yogalehrerin und Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Ayurveda-Therapie. Zudem gehören ayurvedische Massage und Thai Yoga Massage, Ohrakupunktur und Schröpfen zu ihrem Leistungsangebot. Sie gibt seit 2013 Yogalehrer-Ausbiludungen in Hamburg (200 Std. Yoga Alliance zertifizert). Saskia schreibt bei uns regelmäßig über Gesundheit, Yoga, Ayurveda und mehr.

5 Kommentare

  1. Hallo Happymind,
    danke für den schönen Artikel über Kokosöl.
    Ich benutze es schon seit langem und kann es nur empfehlen.
    Viele Grüße,
    Sebastian

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