Kirtan Kriya – die Meditation für Veränderung

Kirtan Kriya, die Meditation für Veränderung
Kirtan Kriya

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Hach. Meditation. Was wäre ich ohne sie? Sie begleitet mich jetzt seit 8 Jahren und immer wieder komme ich auf meine erste große Liebe in Sachen Meditation zurück. Die erste Meditation, die ich über einen wirklich langen Zeitraum geübt habe, ist die Kirtan Kriya. Sie hat es einfach total in sich. Heute möchte ich dir diese magische Meditationsübung aus dem Kundalini Yoga vorstellen:

Die Kirtan Kriya.

Yogi Bhajan, der Kundalini Yoga in den Westen gebracht hat, hat die Kirtan Kriya auch ganz besonders gern. Er sagt, selbst wenn alle Überlieferungen und Lehren aus dem Kundalini verloren gingen – die Kirtan Kriya alleine würde genügen um ein glückliches, erfülltes Leben zu führen. Zudem soll diese Meditation einem dabei behilflich sein, karmische Verstrickungen zu lösen, die Bestimmung im Leben zu finden, alte, träge Gewohnheiten abzulegen sowie fröhlich neue Gewohnheiten einzuladen. Die Kirtan Kriya soll mindestens 40 Tage geübt werden.

Wer 40 Tage übt, erlangt neue Fähigkeiten. Wer 90 Tage übt, manifestiert diese neuen Fähigkeiten und verankert sie im Bewusstsein. Wer 1000 Tage übt, der meistert seine neuen Fähigkeiten.

Was also hat es auf sich mit der Kirtan Kriya und wie geht sie?

Die enthaltenen Mantras sind SA TA NA MA – also Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt. Der ewige Zyklus, der Kreislauf des Lebens, die ständige Erneuerung. Diese Mantras werden während der Meditation mit Mudras, also Fingerhaltungen, kombiniert.

Setze dich bequem im Schneidersitz auf den Boden und halte dich möglichst gerade in der Wirbelsäule. Du kannst das Kinn leicht senken, um Jalandhara Bandha zu aktivieren. Platziere die Hände locker mit den Handflächen nach oben auf den Knien.

Nun beginnt ihr erst, zwei Minuten laut SA TA NA MA zu singen.

  • Bei SA berühren sich Daumen und Zeigefinger
  • Bei TA berühren sich Daumen und Mittelfinger
  • Bei NA berühren sich Daumen und Ringfinger
  • Bei MA berühren sich Daumen und kleiner Finger

Nach zwei Minuten des lauten Singens fahre dann zwei Minuten mit dem Flüstern des Mantras fort. Sobald du zwei Minuten SA TA NA MA geflüstert hast, gehe für drei Minuten dazu über, das Mantra leise im Kopf zu rezitieren. Dem folgen wieder zwei Minuten flüstern und ihr beendet das 11 Minütige Mantra mit weiteren zwei Minuten laut Singen.

Kirtan Kriya, die Meditation für Veränderung

Zu der Meditation gehört auch eine Visualisierung!

Sie beschreibt den Weg des Prana, also der kosmischen Energie. Es handelt sich dabei um eine L-Förmige Bewegung, die an der Krone des Kopfes beginnt, zwei Punkte im Kopf passiert und schließlich im Stirnchakra austritt. Das Mantra ist an diese Orte gebunden, SA ist der Punkt an der Krone deines Kopfes, TA ist etwas tiefer liegend, NA ist etwa auf Höhe der Hypophyse und MA ist der Austrittspunkt zwischen den Augenbrauen. Diese Strecke ist als „goldene Schnur“ bekannt. Es ist wichtig das Prana zu lenken, nur dann kann die Medi so richtig wirken. Außerdem hilft die Visualisierung dabei, tiefer in den Prozess des Meditierens einzutauchen

Stelle dir also vor, wie die Energie in deinem Scheitelpunkt eintritt, bis zur Mitte des Kopfes fließt und dann in L-Form aus dem dritten Auge wieder heraus.

Zum Abschluss atme tief ein, hebe die Arme weit über den Kopf mit ausgebreiteten Fingern, halte die Luft an und aktiviere Mula Bandha (den Energieverschluss am Ende der Wirbelsäule). Kurz halten, dann loslassen und über die tolle Energieverteilung im Körper freuen. Es fühlt sich großartig an!

Beobachte, wie sich das Mantra mit der Lautstärke verändert. Es ist eine ganz wundervolle Meditation, die einen in Ruhe und Freude versetzt und dir zudem hilft, deine alten Gewohnheiten abzulegen und neue zu entwickeln.

Wenn dir dies gerade viel zu kompliziert erscheint: Es ist ganz einfach. Ich habe dir noch ein Youtube-Video rausgesucht, mit dem du die Mantra Meditation ganz einfach üben könnt, ohne dir die Stoppuhr stellen zu müssen.

Lesetipp: Mein heiliger Gral in Sachen Kundalini Yoga Bücher ist das Buch von Ulrike Reiche Kundalini-Yoga: Mit der universalen Lebenskraft zum wahren Selbst – das Buch hat wunderbare Erklärungen und Meditationen zu den einzelnen Energiehüllen des Körpers. Für mich ein echtes Standardwerk, auf das ich immer wieder zurückgreife.

 

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Disclaimer: Dieser Artikel ist im Original am 20. März 2013 erschienen. 

Veröffentlicht am
Kategorisiert in MIND, YOGA

Von Christina Waschkies

Christina ist Mama, Yogini, Spiritual Business Coach und Bloggerin. Ihre Mission ist es, Yoga, Ayurveda, Meditation und Achtsamkeit ganz unkompliziert zu leben und weiterzugeben. In der SPIRITUAL BUSINESS SCHOOL unterstützt Christina Frauen darin, ihre Bestimmung zu finden und sie zu einem profitablen Business zu machen.

15 Kommentare

  1. Hi Isabel, ich hab es irgendwann so gemacht, dass ich einfach den Timer vom iphone genommen habe. Hab dann immer kurz die Augen aufgemacht um zu gucken, wie weit ich bin. Das erschien mir weniger störend, als verschiedene Wecker zu stellen. Oder einfach das Youtube Video mitmachen, das geht auch. :) Alles Liebe, Christina

  2. Hallo Christina,
    ich frage mich wie ich auf die Zeit achten kann, während ich meditiere. Stellst du mehrere Wecker, gibt es da eine gute Möglichkeit? Denn den Wecker immer wieder nach 2 bzw. 3 Minuten auszustellen, kommt mir etwas nervig vor während man meditiert. Das holt einen doch immer wieder raus, nicht?
    Ich freue mich über deine Antwort.
    Herzliche Grüße
    Isabel

  3. Ohhh toll Natascha! Das freut mich ja ungemein! Und du hast Recht, die Visualisierung gehört dazu und wird auch in dem Video so beschrieben. Aber danke dass du es noch mal erwähnt hast. Viele liebe Grüße
    Christina

  4. Hallo Christina!
    Auch ich bin grade mit der Kirtan Kriya beschäftigt und sie ist großartig! Sie balanciert das gesamte System und hat ich bis jetzt aus jedem Loch geholt! Ein kleiner Tipp, zu der Meditation gehört auch eine Visualisierung! Sie beschreibt den Weg des Prana, also der kosmischen Energie. Es handelt sich dabei um eine L-Förmige Bewegung, die an der Krone des Kopfes beginnt, zwei Punkte im Kopf passiert und schließlich im Strinchakra austritt. Das Mantra ist an diese Orte gebunden, SA ist der Punkt an der Krone deines Kopfes, TA ist etwas tiefer liegend, Na ist etwa auf Höhe der Hypophyse und Ma ist der Austrittspunkt zwischen den Augenbrauen:-) Diese Strecke ist als „goldene Schnur“ bekannt. Es ist wichtig das Prana zu lenken, nur dann kann die Medi so richtig wirken. Außerdem hilft die Visulaisierung dabei tiefer in den Prozess des meditierens einzutauchen:-) Alles Liebe!
    PS: Eure Seite ist toll!

  5. Hallo Matthias,
    danke für deinen Kommentar – wie machst du die Kirtan Kriya? Laut, leise? Über deine Erfahrungen würden wir uns freuen!
    LG Christina

  6. Danke für diesen Beitrag! Ich habe diese Meditation vor einem halben Jahr begonnen, nachdem ich nach einer Möglichkeit gesucht habe, unliebsame Gewohnheiten loszuwerden, mit denen ich schon lange kämpfe. Kirtan Kriya ist seitdem ein fester Bestandteil meiner Morgenmeditation, den ich nicht mehr missen möchte. Die Meditation ist in der Tat alles andere als kompliziert. Das Resultat ist eine zunehmende Klarheit im Alltag. Die Übung lässt sich außerdem auch gut während eines Spaziergangs im Park machen.

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