Deine innere Stimme: So kannst du ihr endlich zuhören

von Kathrin Schünemann
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Na, wie stehst Du denn so zu Deiner inneren Stimme? Seid ihr beste Freunde? Oder nervt sie Dich auch schon mal ordentlich? Also meine quatscht ohne Punkt und Komma. Die ist klar irgendwo im Süden beheimatet, wenn nicht sogar noch viel weiter weg. Ich liebe ihre Kreativität! Gut, ich gebe zu, manchmal kann sie mir auch durchaus auf den Keks gehen.

Eine Quelle

Während unserer Spaziergänge mit dem Hund, da blüht sie so richtig auf. Herrlich, ihre Ideen, vor allem für meine Artikel. Sie sprudelt oft so sehr, dass ich vor lauter Wort-Überfüllung schon laute Selbstgespräche führe, damit ich mir auch alles merken kann, bis wir wieder zuhause sind. Auch wenn ich so manches Mal gerne etwas Ruhe im Oberstübchen hätte, so möchte ich sie doch keinesfalls missen. Eine solche Quelle hat sich jetzt wirklich mal einen eigenen Artikel verdient!

Ich weiß nicht wie es Dir geht, aber meine innere Stimme weigert sich vehement in den Urlaub zu fahren. Sie hängt an mir. Kann einfach nicht alleine sein. Damit ich mich konzentrieren kann, habe ich eine Vereinbarung mit ihr: wenn ich Yoga mache, hält sie die Füße still. Beziehungsweise die Stimme. Auch kein sanftes Flüstern. Nix. Wenn ich Yoga unterrichte auch. Es sei denn, sie hat wirklich wichtige Inputs zu geben, dann darf sie. Das klappt prima. Und sollte sie doch mal drauf los plappern, dann darf ich ihr auch mal sagen: „Mund halten jetzt!“, ohne dass Madame gleich eingeschnappt ist.

Ist deine innere Stimme nervige Plaudertasche oder wertvolle Beraterin? So lernst du, ihr endlich zuzuhören

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Eine Vertraute

Neben toller Ideen hat sie noch einiges mehr zu bieten. Wenn ich’s mir so recht überlege: ich kann mich wirklich auf sie verlassen! Etwas Falsches hat sie mir noch nie geflüstert. Und wenn ich ganz ehrlich bin dann muss ich zugeben, dass ich mich inzwischen blind auf sie verlasse. Meine innere Stimme wohnt in meinem Bauch. Muss ich mich entscheiden, hilft sie zuverlässig. Irgendwie, wie ein Duden. Weiß sie wirklich alles? Oder sind das Zufallstreffer? Ach, Zufälle gibt es ja gar nicht….

Ein Coach

Meine innere Stimme, meine Beraterin. Ich habe gerade eine sehr wichtige Entscheidung treffen müssen. Niemand kann mir sagen, was richtig ist, was falsch. Meine innere Stimme hat sich sofort eingeschaltet: „Hier entlang!“. Das macht Sinn. Auch wenn wir nicht wissen, was richtig ist, hier lang. Ich vertraue. Es fühlt sich gut an. Keine Zweifel, keine Unsicherheit.

Ein Team

Meine innere Stimme ist so präsent, sollte sie nicht einen Namen haben? Ich meine, es hört sich sonst immer an wie ein Sache. Oder irgendwie technisch. Hmmm. Klara. Ha ha, hat sie mir gerade geflüstert. Okay. Sie heißt Klara. Man muss ja nur mal fragen!

Wie heißt Deine innere Stimme? Redet sie auch fast rund um die Uhr? Hör mal genau hin. Da steckt noch einiges mehr hinter den Worthülsen. Sie ist eine Gesandte Deines Unterbewusstseins. Und das meint es bekanntlich immer gut mit uns. Hör ihr zu. Spreche mit ihr. Vielleicht braucht auch Deine innere Stimme DICH für ein paar Anweisungen, klare Richtlinien. Oder auch einfach Dein Einverständnis. Dein Vertrauen. Frag sie, ich bin mir sicher, sie wird sich mega darüber freuen! Denn sie ist Du und Du bist sie.

Es geht doch nichts über ein gutes Team.


 

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3 Kommentare

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Kathrin 24. Juni 2015 - 9:47

Liebe Betty,
Danke für dein Feedback! Schön, hast du eine Anregung gefunden! Ich kann dir nur ans Herz legen, rede mit ihr. Sie gehört zu dir und hat Gutes im Sinn. Auch wenn man ihr manchmal sagen muss, bitte jetzt habe ich Ruhe gebucht, heute Abend bin ich wieder ganz Ohr ;-)
Herzlich, Kathrin

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KreativGedacht 23. Juni 2015 - 9:47

Hallo Kathrin,
ich erkenne mich in deinem schönen Artikel so gut wieder. Wie oft habe ich eine negative Einstellung zu meiner inneren Stimme, weil sie mich tatsächlich nervt und mich nicht abschalten lässt. Sie will mir sagen, wie ich was die nächsten Tage erledigen muss oder wenn ich an einem Blogartikel arbeite, hört sie auch nicht auf, ständig Verbesserungen zu überlegen, obwohl ich für den Tag den Beitrag ruhen lassen möchte. Für manche Einfälle bin ich ihr durchaus dankbar, da sie mir schon sehr geholfen hat, ein Thema oder eine passende Formulierung zu finden, oder eine Antwort auf eine wichtige Entscheidung zu treffen. Vielleicht finde ich einen Weg, sie zum Schweigen zu bringen, wenn ich für mich Ruhe möchte und zwar, indem ich mich mit ihr versöhne und sie als meinen Freund und Ratgeber betrachte. Danke für die Anregungen! :)
Liebe Grüße
Betty

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Innere Stimme | love. breathe. shine. 15. Juni 2015 - 9:47

[…] du mehr über sie wissen? Hier entlang zu meinem Artikel im Happy Mind Magazine […]

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