Grace wins the race – 5 Tipps für mehr Anmut im Alltag

von Sandra Winkens
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Die Kundalini Queen Gurmukh Kaur Khalsa strahlt eine gehörige Portion Natürlichkeit und Anmut aus.

“Grace wins the race”.

Ein Satz, der bei ihrem letzten Workshop in Berlin fiel. Das perfekte Mantra, wenn es herausfordernd wird! Wenn wir aufrecht und mit Anmut durch die Welt gehen, sehen wir Schönheit, Vollkommenheit und Fülle. Wir begegnen uns und anderen mit Respekt. Schließlich sind wir göttliche Wesen, die täglich ihr Bestes geben, um glücklich und erfüllt zu leben.

Was bedeuted es für dich, glücklich und erfüllt zu leben? Sind deine Beziehungen wechselseitig erfüllend? Wie sieht es beruflich aus? Was gibt dir im Alltag ein Gefühl von Anmut und Größe? Und was hebt deine Stimmung? Oftmals sind es Kleinigkeiten. Ich liebe es zum Beispiel, ein inspirierendes Buch zu lesen, ein ätherisches Öl zu inhalieren, oder eine Kundalini Meditation zu machen. All das bringt mich in Verbindung mit meinem höheren, weisen Selbst.

 

Meditation schafft eine unmittelbare Verbindung zur Quelle.

 

Wenn wir still werden, bekommen wir Zeichen. Ein aufsteigendes Gefühl zu einer Situation, oder zu einer Frage. Die leise Stimme unserer Intuition gibt Antworten. Meditation verleiht uns Achtsamkeit bezüglich unserer Gedanken, Worte und Handlungen. Kurz nach meiner Yogalehrerausbildung habe ich tonnenweise kluge Ratschläge verteilt. Ich war eine Nervensäge hoch zehn und wollte um jeden Preis die Welt verändern. Dabei habe ich mich auf der Herzebene mehr distanziert, als Verbindung zu schaffen. Schließlich dachte ich: “Ich weiß es besser!“

Rückblickend finde ich mein damaliges Verhalten lustig und auch etwas peinlich. Ich kann nur jedem raten: Lasst die Menschen ihre eigenen Erfahrungen sammeln, ganz gleich, was ihr davon haltet. Ich gebe niemandem mehr einen Rat, ohne dass ich ausdrücklich danach gefragt werde. Ein offenes Ohr ist Gold wert, die Antworten findet die jeweilige Person, zum richtigen Zeitpunkt, für sich selbst.

 

Toleranz ist eine Qualität des Herzens

 

Heilung entsteht durch Akzeptanz. Das lerne ich jeden Tag aufs Neue, besonders, wenn ich in alte Muster zurückfalle. Es geht nicht um Perfektion, oder darum ein perfekter Yogi zu sein. Es macht uns einfach innerlich reicher, wenn wir wertschätzend und mitfühlend leben. Toleranz und Anmut liegen nah beieinander. Toleranz ist eine Qualität des Herzens und sorgt für Offenheit. Alles, was nicht toleriert wird, wird verurteilt. Verurteilung ist hässlich und es macht hässlich. Nicht äußerlich, aber innerlich.

Wenn du dich das nächste Mal dabei ertappst, schlecht über andere zu reden, wach auf! Mach dir klar: Was da spricht, ist das Ego! Es hat Angst. Es möchte recht haben. Und es vergleicht sich permanent mit anderen. Triff die Entscheidung, anders zu handeln. Und wenn es zehn Mal nicht geklappt hat, dann klappt es halt beim elften oder zwölften Mal. Wie Yogi Bhajan so schön sagte: Keep up and you will be kept up! :)

 

Und zum Schluss noch fünf Tipps für mehr Anmut im Alltag:

 

  • Entwickle die Stärke, nach Niederschlägen aufzustehen und weiterzumachen. Immer wieder.
  • Gestalte dein Leben so, wie es für dich perfekt ist und nicht danach, wie gesellschaftlichen Normen es verlangen.
  • Finde Kleinigkeiten, die dich an die Kostbarkeit des Lebens erinnern (frische Blumen, das Lachen eines geliebten Menschen, der Duft eines Räucherstäbchens).
  • Mache ehrlich gemeinte Komplimente und erfreue dich an der Freude der anderen.
  • Erkenne deine eigene Schönheit! BLISS – I am the Light of my Soul

 


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Carla 21. Dezember 2016 - 9:47

Hey Sandra,
Wirklich schöner Artiekl <3
Ich habe gerade festgestallet das ich tatsächlich schon Yogaklassen bei dir besucht habe- und sie wirklich immer genossen habe.:)

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