Gedanken zum Frühstück – Anahata Chakra Qualität mit Vayu, Vishnu und Lakshmi

von Anna Maria Walcher
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Bedingungslose Liebe und unermessliche Freude – wann hast du sie das letzte Mal für dich gespürt?
Der Lockdown ist da. Die Stimmung schwankt. Wir sind massiv dazu aufgefordert ruhig zu sein und
uns ruhig zu verhalten, dabei wäre Bewegung so wichtig. Für mich war es eine Chance zur
Innenschau. Und so haben sich neue schöne Rituale, wie meine Morgenroutine ins Leben
„geschlichen“. In den Tag starten, mit guten Gedanken, ausschreiben was in mir tobt, Meditation und
Yoga. Hier eine kleine Einführung.

Alltagsqualität

Lebe das beste Leben, das du dir vorstellen kannst. Auch wenn das bedeutet, dass du dich an gewisse
Regeln halten musst. Hier ist Kreativität gefragt – sie beruhigt und lässt die Frustration sinken.
Schreiben, Malen, Gestalten sind wunderbare Vehikel, um neue Fähigkeiten kennen zu lernen und
ganz gewiss seinen Wünschen auf die Schliche zu kommen. Bei mir war der Wunsch nach einer
Morgenroutine immer tonangebend. Jetzt kann ich sagen – meine Routine passiert nicht täglich ganz
gleich, sondern Bruchteile. Es gibt morgen – da gibt’s Yoga als Erstes. Die Meditation zu Mittag oder im Garten beim Nachmittagskaffee. Der Alltag bestimmt unser Leben, auch wenn sich die Welt im Moment anders dreht. Wie wir manche Dinge erledigen, welche Qualität und Quantität wir ihr
zuteilen, ist ganz unsere eigene freie Entscheidung. Klar das Kind will Aufmerksamkeit und die Arbeit
fordert seine erfüllten Aufträge. Nur die Frage ist – wie gehe ich an die Sache ran. Mit welchem
Gefühl und welcher Intention. Hier ist oft schon der erste Aha-Moment und die Frage taucht auf,
wieso kann ich das so und so nicht machen und wie kommt‘s, dass ich die Dinge so und so mach und
nicht anders, ich will doch, und möchte und die schaffen das ja auch.

Glaubenssatzfalle

Wir sind voller Glaubenssätze, gefüllt mit du musst, sollst, darfst nicht und gespickt mit Ideen von dir
im Kopf, die ja was soll ich sagen, einfach nicht wahr sind. Vor allem das Zusammenleben auf engsten
Raum mit Einschränkungen von außen, verlangt einem selbst und seinen Lieben Enormes ab. Eine
Analyse der Glaubenssätze und Meinungen über sich selbst, kann da oft schon ein wenig Heilung und
Nachsicht erzeugen. Mein Vorschlag:

Nimm dir kurz Zeit und schreibe zu folgenden Satzanfängen mind. 5 Zeilen.
Ich bin… .
Ich sollte …
Ich muss …
Ich habe …

Falls ein Satz auftaucht, der dir den Hals zuschnürt, dir ins Herz sticht – schaue ihn dir genauer an.
Frage dich: Ist es die Wahrheit, ist es meine Wahrheit oder die von anderen? Stelle dir dich als kleines
Kind vor zwischen 3 und 9 Jahre – was würdest du deinem Kind sagen, wenn es so einen Satz über
sich aussprechen würde? Wie würdest du dieses Kind trösten? Fühle dich in diese Situation hinein.

Und beobachte – oft taucht hier ein Mantra auf, ein Satz, bei mir ist das „Alles ist gut. Alles ist
vollkommen. Alles ist genau so, wie es sein soll.“ Oder „Du bist schön, wunderbar und einzigartig.“

Anahata Chakra Qualität mit Vayu, Vishnu und Lakshmi

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Anahata Chakra Qualität

Die Gottheiten Vayu, Vishnu und Lakshmi werden dem 4. Chakra, dem Herzchakra, zugewiesen.
Vayu als Gott des Windes und der Luft steht er für Prana – die Lebensenergie. Er versinnbildlicht die
Beweglichkeit, Schnelligkeit, geistige Flexibilität, Inspiration. Es geht um in Bewegung bleiben und die
Lebendigkeit spüren, wachsen und entwickeln.

Vishnu als der Erhalter beschützt das Universum und so auch das Universum in dir. Er schützt und
beschützt die Menschheit und die Natur. Zeigt Mitgefühl und steht für Glück und Gesundheit.
Lakshmi ist die pure Fülle und der Reichtum im spirituellen und materiellen Sinne. Die Energie muss
fließen und so kann Schönheit, Reichtum, entstehen. Es geht drum die Fülle des Seins, der Schöpfung
weiter zu geben, um Harmonie zu erzeugen.

So was hat das nun alles mit dem Geschriebenen oben zu tun? Für mich war klar: Es gibt tiefe innere
Verletzungen in mir, die gehört werden wollen. Und ja – oft hilft es zu schreiben, oft eben leider auch
nicht, man dreht sich im Kreis. Vieles in uns sucht einen Kanal eine Art und Weise der Übersetzung
und so begann ich mich auf meine Reise mit den Qualitäten des Anahata Chakras.

Herz muss immer Trumpf sein

Bedingungslose Liebe und unermessliche Freude – wann hast du sie das letzte Mal für dich gespürt?
Die Qualitäten von Vayu – Luft füllt den Raum ohne Druck zu erzeugen, man kann aufbrausen wie ein
Sturm und warm die Haut umschmeicheln wie ein Föhnwind. Wie beweglich bist du? Füllst du deinen
Raum aus? Oder nimmst du dich eher zurück? Lässt du dir die Luft zum Atmen nehmen? Tobt ein
Wirbelsturm in dir, der dir die Sinne vernebelt?

Wie steht um deinen Beschützer in dir? Schützt und bewahrst du dein tiefstes Inneres? Nimmst du
immer wieder eine neue Rolle ein, so wie Vishnu in seinen Inkarnationen? Achtest du auf deine
Gesundheit? Wie sorgst du für dein Glück?

Lakshmi zeigt dir die Fragen auf: Wo erlebst du Fülle und Harmonie in dir und mit anderen. Haltest
du an deiner Schönheit fest? An deinem Reichtum? Was bedeutet für dich schön und reich sein? Was
teilst du mit anderen?

Alle drei kombiniert: Beschützt du dein Inneres so sehr, dass du eine Mauer um dein Herz errichtet
hast? Zeigst du dicht? Bist du in Bewegung und lässt du deine Energie in Räume anderer fließen?
Wirst du gesehen? Gehört? Zeige deine Qualitäten, strahle dein Herz in die Welt.

Reminder: Wenn du dir das durchliest – kann es passieren, dass auch hier Glaubenssätze
aufflammen. Nimm sie wahr, schreib sie dir auf und erkenne was deine Wahrheit ist und die von
anderen.

Meine kleine Morgenroutine

Schauen was ist. Tiefes Ein- und Ausatmen. Schon was aufgepoppt? Nein? Leichte und sanfte
Bewegung mit Dehnung. Ahh… langsam tauchen die Gedanken auf. Stillstand. Ein- und Ausatmen.
Wahrnehmen was ist – zb. Ein Kribbeln, Enge im Kehlkopf, Druck im Brustraum, ziehen in der
Schulter, Wärme im Beckenraum…

Erstes Schreiben: Auf losgeht’s los – so schnell wie möglich fetzte ich die Wörter ohne großes Denken
auf ein Blatt Papier bis ich den Sprint ganz automatisch beende.

Meditation: 4 Minuten
Affirmation: 4 Minuten – Mantra wiederholen zb. „Aham Prema“ oder „So Ham“
Bewegung: dehnen, strecken, Yoga Positionen mit Brustkorböffnung, Rückbeugen – Spielen mit dem
eigenen Körper!

Zur Ruhe kommen.

Meditation mit oder ohne Wecker – so lange bis die ersten Sätze auftauchen, und diesen
aufschreiben, weiter meditieren, und wieder schreiben, nach einer gewissen Zeit wenn zb. 10 Sätze
geschrieben sind, dann schau ich mir die nochmal genauer an – sind die wirklich wahr? Was sind das
für Sätze? Sind das meine Prioritäten? Oft tauchen To-dos auf – die können da dann stehen bleiben,
und ich begebe mich wieder in die Position: Jetzt bin ich für mich wichtig.

Hier kommt der Knackpunkt: Es liegt an dir, deinen eigenen Weg zu gehen. Ganz intuitiv.
Wiederhole diesen Vorgang bis du dir selbst auf die Schliche gekommen bist – oder bis du merkst:
jetzt hast du den Gefühlen ausreichend Zeit gegeben.

Loslassen.

Herzmeditation: Nimm deine Fingerspitzen der rechten Hand zu einander. Positioniere sie auf dein
Brustbein. Mit der Einatmung öffnest du deine Hand ein paar Zentimeter über deiner Brust und mit
der Ausatmung schließt du sie wieder. Stelle dir ein grünes Licht vor. Ein warmes Licht, das ein
Zahnrad ankurbeln beginnt, genau mit dieser Bewegung. Dieses Zahnrad greift in ein weiteres
unterhalt, noch eines und noch eines. Dasselbe nach oben – das Rad greift auch hier in drei weitere
Zahnräder. Deine Chakren beginnen sich zu drehen, Energie kann fließen wie bei einem Wasserrad,
Luft wird erzeugt, bindungslose Liebe strahl in jedes einzelne Energiezentrum hinein und dein Sein
beginnt zu strahlen in voller Harmonie!

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