Ein paar Facts zu deinem OM

von Christina Waschkies

OMMMMMMM. Wir singen es als fortgeschrittene Yogis sehr leidenschaftlich, als Beginner eher verschämt, aber immer ehrfürchtig zu Anfang oder am Ende einer Yogastunde. Und jedes mal aufs Neue spüren wir die große Wirkung dieser Vibration. Aber was bedeutet dieser geheimnisvolle Laut eigentlich genau?

 

Hier kommen ein paar Fakten zu deinem OM

 

  • OM besteht aus drei Buchstaben. A, U und M. AUM. AUM beschreibt den Ursprung von allem, den ersten Klang und alle darauf folgenden Klänge im Universum. AUM gibt allen Wörtern, Klängen und sprachlichen Ausdrücken ihren Ursprung – aber noch so viel mehr: Es ist alles, was wir sehen, fühlen, schmecken, hören und erfahren. Der Kosmos in seiner Unendlichkeit. Nimm alle Stimmen dieser Welt, alle Klänge der Natur, alle Sounds von Maschinen und allen Dingen, die menschengemacht sind und du erhältst AUM.
  • AUM besteht aus drei Energien: Erschaffung, Erhaltung, Zerstörung – wie die Trimurti (die Dreieinigkeit der hinduistischen Götter) Brahma, Vishnu und Shiva.
  • Die heilige Silbe AUM repräsentiert Brahman, das nach der hinduistischen Philosophie das Unverwandelbare, Absolute, einzig Wahrhaftige, das göttliche Prinzip unserer Existenz darstellt.
  • AUM wirkt auch energetisch auf dieser Ebene: Jedes mal wenn du es rezitierst, wirst du verbal durch den Prozess von Erschaffung, Erhaltung und Zerstörung und somit an den Ursprung von allem geführt. Ein Reset-Button sozusagen, der dich in den ursprünglichsten Zustand deiner selbst versetzt, von dem aus einfach alles möglich ist.
  • Das AUM klingt durch die drei verschiedenen Laute A U und M in verschiedenen Teilen deines Körpers. Durch den Laut A entspannt sich deine Kehle und dein Nacken durch die Öffnung des Mundes. Der Übergang von A zu U vibriert eher tiefer in deiner Kehle und wirkt so auf das dort sitzende Vishudda Chakra aus, welches die Verbindung zwischen deinem Kopf und deinem Herzen darstellt. Auch dorthin schickst du die guten Vibes des OMs und sie breiten sich in Brustkorb und Zwerchfell aus. Das ausklingende, summende Mmmmmmm am Ende schwingt bis in deinen Schädel hinein und stimuliert dort die wichtigen endokrinen Organe wie die Hypophyse und den Hypothalamus, die dein komplettes Wohlbefinden (Hormonsystem, zentrales Nervensystem) steuern.

Mit ein wenig Hintergrundwissen mag dir das OM vielleicht weniger suspekt vorkommen – hau es raus, du hast nur ein Leben!

Love, Peace & Rainbows.
Christina

Bildquelle: Via Unsplash bKelley Bozarth

2 Kommentare

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2 Kommentare

Happy Healthy Monday: 5 spannende Facts über Faszien 26. Februar 2015 - 9:47

[…] Durch das Tönen von Lauten, Atemübungen (z.B. die summende Brahmari Atmung) und das chanten des OM werden feine Vibrationen im Brustkorb erzeugt, die wie eine wohltuende innere Massage […]

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Das Gayatri Mantra fördert spirituelle Kräfte, Mut & Gesundheit 18. Dezember 2014 - 9:47

[…] Yogastunden wird es neben dem klassischen OM oft und gern gesungen: Das Gayatri […]

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