Eco Yoga: Wie du Spirit und Sparen verbinden kannst

von Christina Waschkies
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Wenn du mit Begeisterung Yoga übst sind gewisse Denkprozesse kaum abzuwenden. Die yogischen Werte und Prinzipien machen sich nach und nach in unserem Leben breit und führen dazu, dass wir auch unseren Lifestyle auf Ganzheitlichkeit und ökologische Correctness prüfen. 

Wir Yogis haben nicht nur die Mission, die Welt zu verbessern. Nein, das wäre zu einfach. Retten wollen wir sie! Dass das Zeitfenster hierfür – zumindest aus ökologischer Sicht – immer kleiner wird, kam spätestens beim letzten Weltklimagipfel in New York zu Tage.

Beginnen wir am Anfang

Unsere Yogaübungen nennen sich „Hund“, „Baum“ oder „Kobra“ – und das kommt nicht von ungefähr. Yoga steht seit Jahrtausenden in enger Verbindung zur Natur und setzt uns gehetzte Großstadtmenschen wieder in Beziehung zu den Elementen. Unsere tief verankerte Liebe zu Mother Earth können können wir vor allem durch Anwendung des yogischen Prinzips Ahimsa (Gewaltlosigkeit) üben. Denn sie hat es sich wirklich verdient, unsere treue Erde: Unermüdlich versorgt sie uns mit Nahrung, Sauerstoff, Wasser und atemberaubender Schönheit.

Aber wie geht das jetzt genau mit dem Eco Yoga? Wie kannst du deinem yogisch-ökologischen Fußabdruck ein gutes Karma verpassen? 

Recycling. Reduzierung von Konsum. Regionale Lebensmittel und umweltfreundlich produzierte Goodies. Easy. Mit dem Rad zur Yogastunde fahren? Na klar. Die ausgediente Yogamatte zu Pflanzenuntersetzern umfunktionieren? Prima Idee! Das zu kleine Yoga Top an eine Freundin weiter geben oder gleich einen kleinen Yogi-Flohmarkt im Lieblingsstudio organisieren? Go for it!

Kannst du vielleicht öfter mal „Nein“ zu dir sagen, wenn dir ein flotter Sneaker durch das Schaufenster zuzwinkert? Vielleicht doch darauf achten, dass deine Kleidung und Kosmetik konsequent grün ist? Deinem Smoothie lokale Zutaten hinzufügen anstatt einer kilometerweit gereisten Ananas?

Ganz klar: Eco Yoga ist der heißeste Trend des Jahres 2015.

Er ist noch heißer als die neue Yogaleggings, zu der du gerade „Nein, danke!“ gesagt hast. Dass Achtsamkeit uns selbst gegenüber cool ist, wissen wir ja bereits. Achtsamkeit für unseren geliebten Planeten ist nicht nur der Gipfel der Coolness, sondern sogar absolute Pflicht für uns Erdbewohner. Versuch dich in deiner Yoga Praxis nach Krieger 1 – 3 doch mal an dieser Asana: Dem Eco Warrior!

 

Der Text ist im Original im Yoga Deutschland Magazin erschienen.

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