Dreckige Fakten: Sauca für die Yogamatte

von Julie Meyer Christian
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Irgendwann ist es an der Zeit die Yogamatte mal richtig zu reinigen – ihr erinnert euch vielleicht an “Sauca”? Das Sanksritwort für Sauberkeit. Man schleppt die Matte quer durchs Leben: in verschiedene Yoga Studios, man rollt sie zu Hause, im Park und im Urlaub aus. Und irgendwann ist sie ekel-schmekelig und man möchte sie gern sauber kriegen ohne gleich eine neue kaufen zu müssen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten:

  • In die Waschmaschine stecken: Obacht – nicht alle Yogamatten sind waschmaschinentauglich, gerade die aus Naturprodukt hergestellten nicht. Entweder ganz ohne Seife einen Kurzdurchlauf starten (je nach Verschmutzungsgrad der Matte) oder einen Tropfen (wirklich nicht mehr) Waschmittel dazu (und ja – Wasserverschwendung für nur eine Matte, ich weiß).
  • Danach kann man die Matte in ein großes Handtuch einrollen und ein bisschen auf ihr herum treten, damit das überschüssige Wasser raus geht. Dann einfach über eine Tür hängen oder über den Wäscheständer, für möglichst 24 Std., wenn nicht 48h. Ansonsten glitscht man aufs Gesicht im ersten Down Dog. Glaubt mir.
  • In der Badewanne einweichen: Matte in die Badewanne legen. Essig und Wasser in einer Schüssel mischen (3 Teile Wasser / 1Teil Essig) und die Matte mit einem Lappen oder einem Schwamm mit der Essig-Wasser-Tunke ab- und einreiben. Stöpsel rein und lauwarmes Wasser hineinlaufen lassen, nur soviel, daß die Matte leicht bedeckt ist, und noch mal schrubben. Entweder läßt Du die Matte einige Zeit einweichen oder Du guckst Dir das eklige Wasser an, was aus Deiner Matte gerade herausgekommen ist, läßt das Wasser ab und spülst Deine Matte sauber. Zum Trocknen, wie vorab, wieder aufhängen.

Wenn man ein Fauli wie ich ist, kann man die Matte auch mit einem Spray abwischen, bevor man den ganzen Punk mit dem waschen und einweichen angeht. Ein Mattenspray läßt sich super kostengünstig herstellen:

Mattenspray mit Duft – du benötigst:

  • Eine Sprühflasche (z.B. Pflanzensprüher)
  • Wasser (wer mag destilliertes Wasser)
  • Teebaumöl
  • Essentielles Öl Deiner Wahl (z.B. Zitrone, Orange, Lavendel, Pfefferminz…)

3 Teile Wasser, ca. 30 Tropfen Teebaumöl, ca. 20-30 Tropfen essientelles Öl mit Deinem Lieblingsduft in der Sprühflasche zusammenmischen, durchschütteln und auf die Matte aufsprühen. Zum abwischen reicht ein feuchter Lappen oder Papiertücher. Das Teebaumöl ist antibakteriell, hat aber auch einen starken Duft. Deswegen musst Du mit der Menge des essentiellen Öls ein wenig experimentieren.

Die “aux nature” Variante – du benötigst:

  • Eine Sprühflasche
  • Essig
  • Wasser

3 Teile Wasser, 1 Teil Essig in der Sprühflasche vermischen und damit die Matte einsprühen und mit einem feuchten Lappen oder Papiertuch abwischen. Achtung mit dem Essig, denn wenn Du davon zuviel erwischt, riecht Deine Matte ein paar Tage nach Salat. Ich denke es gibt schlimmeres, aber was weiß ich schon…

Die Mengenangaben sind ohne Gewähr. Man muß ein bißchen herumprobieren, bis man die richtige “Mische” für sich gefunden hat. Fakt ist aber, dass es wieder richtig Spaß macht auf einer sauberen und duftigen Yogamatte herumzuturnen.

2 Kommentare

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2 Kommentare

Yogamatten Spray DIY zum Selbermachen 13. April 2015 - 9:47

[…] aus? Wie lange hast du ihr schon keine Liebe geschenkt? Wir haben uns ja in diesem Text über Sauca für die Yogamatte schon mit dem Thema auseinander gesetzt, doch Mattenpflege kann man nicht oft genug […]

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Rebecca 25. Februar 2014 - 9:47

Hahahaha, Julie, deine Überschriften killen mich irgendwann noch. GREAT!

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