Dankbarkeit – überbewertet oder gar unterschätzt?

von Kathrin Schünemann
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Rund um den Jahreswechsel kriegen wir das recht häufig um die Ohren gehauen, dankbar sollen wir sein. Ja, ja. Zudem ist mir aufgefallen, so manche Worte hören sich auf Deutsch irgendwie befremdlich an. Dankbarkeit gehört für mich dazu. Vielleicht benutzen wir es auch einfach zu selten? Schon fast biblisch. Sei dankbar Kind! Ja doch. Ein ‚Danke‘ hingegen kommt uns meist leicht über die Lippen, ein Automatismus, schliesslich sind wir gut erzogen.
Dankbarkeit. Es ist Zeit, dass wir uns mit diesem Wort, seiner Bedeutung und vor allem mit den Auswirkungen auf uns auseinandersetzen. Es ist sogar nun hoch offiziell nachgewiesen, Dankbarkeit hat jede Menge positiven Einfluss auf uns. Nicht, dass wir einen solchen Nachweis bräuchten, aber so ist es mal wieder in unser Bewusstsein gerutscht. Komm, lass uns mal genauer hinsehen.
Ich bin doch dankbar!
Dankbar sein ist oftmals eine Selbstverständlichkeit und es scheint gar nicht nötig sich weiter damit zu beschäftigen. Natürlich bin ich dankbar für die funktionierende Heizung bei Minusgraden! Natürlich bin ich sehr dankbar dafür, dass ich gesund bin! Natürlich…..
Nein, es ist gar nicht natürlich. Nichts ist selbstverständlich.
Dankbarkeit passiert nicht nebenbei, sie will gelebt werden. Gefühlt. Gesprochen. Wiederholt. Bewusst gemacht. Immer wieder. Du fragst dich warum? Nun, wenn du Dankbarkeit tatsächlich ‚praktizierst‘, verändert sich alles. Du selber veränderst dich. Dein Umfeld reagiert, macht mit. Deine Gedanken, deine Gefühle, auch dein Körper verändert sich auf eine ganz wunderbare Art und Weise. Und das strahlst du aus. Du wirst weich. Auch dein Gesicht – war da was mit Falten? Ach, anderes Thema….
Was heisst denn praktizieren?
Entwickle deine eigene Routine. Mach das einfach genau so, wie es sich richtig anfühlt für dich. Ich fange damit zum Beispiel schon morgens an, wenn ich in aller Herrgottsfrühe mit meinem Hund rausgehe. Ich schaue auf den See, begrüsse das Universum, geniesse die Aussicht und lasse das Gefühl der Dankbarkeit durch mich durchströmen. Dankbar ganz allgemein für mein Leben und vielleicht auch noch für etwas ganz Konkretes. Kurz, simpel und es sorgt für einen guten Start in den Tag! Denn dieses wunderbare Gefühl breitet sich gleich in mir aus. Wann immer mir über den Tag etwas auffällt, gibt es ein kurzes, erleichtertes ‚Danke‘.
Natürlich kannst du das auch aufwendiger gestalten, mit Checklisten, einem Tagebuch oder anderen Ritualen, die dir liegen. Bleib dir treu und mach das, was für dich und nur dich richtig ist. Tu es einfach. Probier Verschiedenes aus und finde deine persönliche Routine. Morgens als erstes nach dem Aufwachen, und du startest mit einem guten Gefühl. Abends vor dem Einschlafen hilft es dir beim Loslassen und du kannst wohlig einschlafen. Wie und wann, immer genau so, wie es für dich passt. Sei dankbar. Formulier es, sprich es aus, fühle es.
Fake it
Das ist noch nicht alles. Indem du Dankbarkeit praktizierst, bereitest du den Weg für noch mehr Gründe, dankbar zu sein. Ziemlich genial, oder?
Dankbarkeit praktizieren basiert auf dem Gesetz der Anziehung. Gibt es da etwas, für das du gerne dankbar wärst, wenn du es nur hättest? Oder könntest? Wüsstest? Ganz einfach, sei schon mal vorab dankbar! Genau, so ziehst du es an….
Und weisst du was? Das jetzt hier zu schreiben, gehört schon zu meiner Praxis! Denn ich bin sehr dankbar, dass ich für diese wunderbare Seite schreiben darf und dafür, dass DU dies jetzt liest. DANKE :-)

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*Photocredit Sam Young Photography
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3 Kommentare

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Kathrin 11. Januar 2016 - 9:47

Danke euch ihr Lieben <3

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Helga + Peter Schünemann 10. Januar 2016 - 9:47

Einen solchen Text kann man eigentlich nur verfassen, wenn man das auch lebt was man da so schreibt. Danke für die schönen Zeilen.

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Gratitude | love. breathe. shine. 10. Januar 2016 - 9:47

[…] Read my new article in the Happy Mind Magazine (German) […]

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