Rezept: Ayurvedischer Ofenkürbis mit Zimt, Datteln, Sesam-Ingwerdressing & Salat

von Christina Waschkies
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Ich liebe einfach die Gegensätze von weich & crunchy, warm & kalt, scharf & süß, sauer & mild und versuche, diese Qualitäten in jedem Gericht unterzubringen, das ich zubereite. Im Ayurveda wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass alle Geschmacksrichtungen in einem Gericht vorhanden sind, um unsere Doshas, also unsere Grundkonstitution ausgleichen zu können. In meinem ayurvedischen Ofenkürbis mit winterlichen Geschmacksexplosionen wie Zimt, Dattel & Ingwer findest du all diese Geschmacksrichtungen – und hier kommt auch schon das Rezept:

Für zwei Personen benötigst du:

  • 1/2 Hokkaido Kürbis, geschält oder ungeschält
  • 1 Romana-Salat, gewaschen und kleingeschnitten
  • 1/2 Gurke, geschält und klein geschnitten
  • 6 Datteln, geviertelt und entkernt (ich nehme gerne diese hier von Reishunger)
  • 1 kleines Stück Ingwer, fein gehackt
  • Sesamkörner zum Garnieren
  • Olivenöl zum Rösten im Ofen
  • 3 EL Sesamöl für das Dressing
  • 1 EL Apfelessig für das Dressing
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Pippali (ayurvedischer Pfeffer – ich kaufe meinen bei Amla Natur)
  • Salz zum Abschmecken
  • Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft zum Abschmecken

Und so geht’s:

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Kürbis in Spalten schneiden und in einer gefetteten Form verteilen. Leicht salzen, mit Zimt bestreuen und nochmals mit etwas Olivenöl begießen. Das Ganze für 10 Minuten in den heißen Ofen geben, dann die Datteln dazu geben und für weitere 10 Minuten rösten.

In der Zwischenzeit das Dressing herstellen. Ca 1 TL gehackten Ingwer mit dem Sesamöl und dem Apfelessig gut vermengen, bis ein homogenes Dressing entsteht. Mit ein wenig Pippali und Kokosblütenzucker abschmecken.

Dann die Salatstreifen mit der Gurke anrichten, mit 1 EL Dressing beträufeln. Den Kürbis und die Datteln dazugeben, auch mit dem Dressing beträufeln. Am Ende noch ein paar Sesamkörner darüber geben – fertig!

Ich wünsch dir guten Appetit!


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Kerstin 17. November 2015 - 9:47

Am Kochbuch wird die mangelnde Beachtung der ayurvedischen Grundprinzipien kritisiert, kannst du dem zustimmen?

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Christina 17. November 2015 - 9:47

Hi Kerstin, ich finde die Herangehensweise von Volker Mehl sowieso sehr “lifestylig” und nicht unbedingt ayurvedisch fundiert, aber es sind ein paar coole Rezepte dabei und für Inspiration eignet es sich allemal. Wenn du gerade streng nach Dosha lebst, dann ist es nicht das Richtige glaub ich.

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