Rezept: Ayurvedische Gemüsebrühe selber machen

von Christina Waschkies

Ich habe ja letztens schon lang und breit über ayurvedische Gewürze referiert, und da darf natürlich auch Brühe nicht fehlen. Heute mal ein schneller Tipp für alle, die einfach keine Geschmacksverstärker in ihrem Essen mögen. Denn die enthalten ja leider nun mal die meisten Instant-Brühen. Aber du musst nicht verzweifeln.

Gemüsebrühe kannst du ganz einfach selber machen

Und dadurch, dass du sie selbst herstellst, wird sie ayurvedisch: Mit Liebe zubereitet, mit deinem Lieblingsgemüse versehen, das dein Dosha nährt und vor allem: ganz natürlich.

Dieses Rezept hab ich vor Jahren mal auf dem tollen Blog Frau Liebe (den Blog gibt es leider nicht mehr) entdeckt und daraus meine eigene Version gemacht. Man nehme seine (noch rohen) Lieblingsgemüse und Lieblingskräuter, am liebsten vom Lieblingshändler von seinem Lieblingsmarkt. Die schmecken nämlich am Besten.

Dies können z.B. sein:

  • Kohlrabi
  • Karotten
  • Frühlingszwiebeln
  • normale Zwiebeln
  • Sellerie
  • Fenchel
  • Petersilienwurzel
  • Frische Kurkumawurzel
  • Petersilie
  • Koriander
  • Basilikum
  • Mairübchen
  • Chilischoten

Dieses Lieblingsgemüse kommt (gewaschen, getrocknet und in kleine Stückchen geschnitten) einmal durch meine Küchenmaschine (die gute orangefarbene Moulinette aus den 70ern) und wird kleingeheckselt. Dann geht es auf einem Stück Backpapier, gut ausgebreitet in den Backofen. Ich mag es am liebsten bei 60 Grad ca. 1,5 Stunden durchtrocknen lassen.

Es muss wirklich ganz ganz trocken sein, damit später nichts schimmelt. Es sollte aber auch nicht zu braun werden, sonst schmeckt es nachher leicht verbrannt. Ich liebe den gemüsigen Geschmack, also lieber Eile mit Weile als den Ofen zu hoch zu drehen. Zwischendurch immer mal wieder wenden.

Sobald alles trocken ist, kannst du die Brühe in Weckgläser (oder ausgewaschene Marmeladengläser) füllen und mit Steinsalz mischen – ca 1 EL pro mittelgroßes Glas. Wenn du magst, gibst du jetzt noch jeweils 1 TL deiner Lieblingsgewürze mit in das Glas hinein, z.B. Bockshornklee, Kurkuma, Chili oder Kreuzkümmel.

Wenn du die Brühe benutzt, dann röste sie immer zuerst in Ghee oder heißem Sesamöl ein wenig an, damit die Gewürze ihre Wirkung entfalten können. Dann gib dein Gemüse hinzu, röste noch 2 Minuten unter Rühren weiter und lösche das Ganze dann mit Wasser ab. Wenn du Leitungswasser nimmst, bitte benutze, wenn möglich, nur gefiltertes. Ich benutze einen Tischaufsatzfilter von The Local Water, der wirklich fantastisch schmeckendes Wasser ausspuckt, das garantiert keine Rückstände von Pestiziden, Medikamenten oder Hormonen mehr enthält.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Dieser Artikel wurde im Original am 30.11.2012 veröffentlich. Fotocredit: peterwendt

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1 Kommentar

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1 Kommentar

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Jenny 9. Oktober 2015 - 9:47

Tolles “Rezept”…wobei ich gerne auch noch mal ein Foto vom Endergebnis gesehen hätte :)
LG Jenny

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