5 Tipps für das erste Date – inspiriert vom Yoga Sutra

Vielleicht hast du das Glück, eine tolle Person an deiner Seite zu haben. Vielleicht bist du aber auch gerade im Dating-Kosmos unterwegs und erlebst die haarsträubendsten Dinge: Verhaltensregeln sind besonders beim ersten Date oft unklar. Wieso gibt es hier eigentlich keine Dating-Knigge? Wann ist zuviel zuviel? Und wann zu wenig zu wenig? Kann ich meine Zuneigung schon offen legen oder doch lieber kalte Schulter? Man stellt sich diese Fragen bei neuen Begegnungen jedes mal, daher sind ein paar klare Regeln, die man ganz allein für sich selbst aufstellt, mehr als hilfreich.

Kennst du schon das Yoga Sutra? In dem Text der 8 Stufen des indischen Gelehrten Patanjali werden an Platz eins und zwei die Do’s und Don’ts des Verhaltens beschrieben, auch Yama und Niyama genannt – die ethischen Prinzipien des Yoga. Diese Regeln kann man nicht nur prima all day every day einsetzen, sondern auch besonders beim Dating!

Wir beginnen mit den Yamas und Dating Regel Nr. 1 nach dem Yoga Sutra

1. Ahimsa – Gewaltlosigkeit

Verletze niemanden. Behandle deinen potenziellen Partner wie auch du behandelt werden möchtest. Mit Respekt, Wohlwollen und Achtsamkeit für die gegenseitigen Bedürfnisse. Jeder hat sein eigenes Tempo, in dem sich Dinge entwickeln. 

2. Satya – Aufrichtigkeit

In den Anfangsstadien des Datens ist es weit verbreitet eine idealisierte Präsentation von sich abzugeben. Wir wollen uns von unserer besten Seite zeigen – also her mit den kleinen Übertreibungen. Dennoch ist es wichtig, deine Intentionen früh anzuzeigen. Soll es über das Körperliche nicht hinausgehen, solltest du das ziemlich schnell klar machen. Wünschst du dir eine tiefere Verbindung mit jemandem, kann auch dies vorsichtig formuliert werden.

3. Asteya – Nicht stehlen

Mit Regel Nummer Drei ist nicht der Lover gemeint, der in deine Brieftasche langt. Wir sprechen hier von Energie – und Zeitklau. Wenn eine Person nur nimmt und eigentlich gar nicht bereit ist zu geben, kommt dies einer Form von Stehlen gleich und ist schlicht und einfach nicht okay. 

4. Brahmacharya – Sexuelle Verantwortung

Die Vierte Regel wird im Yoga oft als Enthaltsamkeit interpretiert. Da dies ein Zustand ist, den sich die wenigsten wünschen, deuten wir Brahmacharya als Bewusstsein der sexuellen Verantwortung. Sexualität ist eine Form von Energie. Dies bedeutet, dass du deine sexuelle Energie in gewissen Fällen unterbinden und (zumindest vorerst) für dich behalten solltest. 

5. Aparigraha – Nicht begehren

LET. GO. Versuche nicht, die Situation kontrollieren zu wollen. Zuneigung (wenn auch subtil) einzufordern übt Druck auf dein Gegenüber aus. Gegenseitige Gefühle sind etwas, das sich organisch entwickelt und im Zweifelsfall ein paar mehr Dates braucht. 

Lies hier noch ein wenig mehr über das berühmt-berüchtigte Yoga Sutra von Patanjali. Hier findest du noch ein paar Infos zum Yama Satya.

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Kategorisiert in MIND

Von Christina Waschkies

Christina ist Mama, Yogini, Spiritual Business Coach und Bloggerin. Ihre Mission ist es, Yoga, Ayurveda, Meditation und Achtsamkeit ganz unkompliziert zu leben und weiterzugeben. In der SPIRITUAL BUSINESS SCHOOL unterstützt Christina Frauen darin, ihre Bestimmung zu finden und sie zu einem profitablen Business zu machen.